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Wirtschaft Schwacher Rubel beschert Gazprom Gewinnsprung
Nachrichten Wirtschaft Schwacher Rubel beschert Gazprom Gewinnsprung
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13:20 10.08.2015
Das Logo des russischen Energieversorgers Gazprom an der Firmenzentrale in Moskau. Der Konzern meldet einen Gewinnsprung. Foto: Sergei Ilnitsky
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Moskau

Der Konzern habe von Januar bis März einen Überschuss von 382,1 Milliarden Rubel (etwa 5,5 Mrd Euro) erwirtschaftet. Das sei 71 Prozent mehr als vor Jahresfrist, wie das Unternehmen am Montag in Moskau mitteilte. Analysten führten dies auch auf schwächere Zahlen vom Vorjahr zurück.

Gazprom profitierte von der massiven Abwertung der russischen Währung, weil das Ausland Rechnungen in Dollar bezahlt und der Konzern deswegen mehr Rubel erhielt.

Gazprom hat derzeit viele strategische Aufgaben zu bewältigen. So arbeitet der Energieriese an der Turkish-Stream-Pipeline durch das Schwarze Meer über die Türkei zur griechischen Grenze. Auch die westlichen Sanktionen in der Ukraine-Krise treffen das Unternehmen.

In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres setzte Gazprom rund 1,6 Billionen Rubel um, das sind 5,8 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Die Nettoschulden verringerten sich um 12 Prozent auf 1,4 Billionen Rubel.

Allerdings verkaufte das Unternehmen nach eigenen Angaben gut 16 Prozent weniger Gas nach Europa als ein Jahr zuvor. Auch in Ex-Sowjetrepubliken lieferte Gazprom demnach weniger.

dpa

Die chinesische Online-Plattform Alibaba kauft sich für umgerechnet mehr als vier Milliarden Euro bei einer Elektronikmarkt-Kette ein. Die 28,3 Milliarden Yuan bringen Alibaba eine Beteiligung von knapp 20 Prozent an der Firma Suning mit 1600 Läden.

10.08.2015

Vor dem Hintergrund eines internen Machtkampfes hat der Windpark-Entwickler PNE Wind am Montag eine positive Halbjahres-Bilanz vorgestellt. Vor allem wegen des Verkaufs von Anteilen der britischen Tochtergesellschaft lag der Überschuss in den ersten sechs Monaten 2015 bei 18,4 Millionen Euro, nach einem Minus von 2,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

10.08.2015

Die deutschen Busbetreiber wehren sich gegen Forderungen von Verkehrspolitikern, auch für Fernbusse eine Maut zu erheben. "Eine Maut wäre unverhältnismäßig", sagte die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmer (BDO), Christiane Leonard, am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

10.08.2015
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