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Wirtschaft Shell will Finanzen mit Unternehmensverkäufen aufpolieren
Nachrichten Wirtschaft Shell will Finanzen mit Unternehmensverkäufen aufpolieren
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14:13 30.01.2014
Im Gesamtjahr 2013 verzeichnete Shell wegen hoher Abschreibungen einen Gewinneinbruch um fast 40 Prozent. Quelle: Julian Stratenschulte
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London

Ein von Umweltschützern bekämpftes und rechtlich umstrittenes Fördervorhaben in Alaska werde vorläufig auf Eis gelegt, teilte Shell mit. Bereits am Tag zuvor hatte das Unternehmen angekündigt, seine Beteiligung an einem Off-Shore-Projekt in Brasilien abzustoßen.

Unter dem Strich verdiente Shell im vergangenen Jahr 16,4 Milliarden US-Dollar - ein Einbruch von 39 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Unternehmen hatte den Gewinnrückgang bereits am 17. Januar vorab verkündet. Shell hatte allein im vierten Quartal 700 Millionen US-Dollar und 2,7 Milliarden Dollar für das Gesamtjahr auf das Upstream-Geschäft - also die Förderung von Öl- und Gas - abgeschrieben.

Dazu hatten auch Sicherheitsprobleme im Förderland Nigeria beigetragen. Der neue Vorstandschef Ben van Beurden machte auch gesunkene Gaspreise in Nordamerika und unter Druck geratene Margen im Raffineriegeschäft für den drastischen Gewinnrückgang verantwortlich. "Die Landschaft, von der wir ausgegangen waren, hat sich verändert", sagte er.

Bei dem Alaska-Projekt habe eine jüngste Gerichtsentscheidung in den USA dazu geführt, dass die Bohrungen zunächst verschoben werden müssen. Van Beurden sprach von "erheblichen Hindernissen". "Das ist enttäuschend. Aber das Fehlen einer klaren Linie führt dazu, dass ich nicht bereit bin, weitere Ressourcen für Bohrungen in Alaska im Jahr 2014 bereitzustellen", sagte van Beurden. Das Gericht hatte bestätigt, dass Shell mögliche Umwelteinflüsse nicht ausreichend beleuchtet hatte.

Der Unternehmenschef will nun den Fokus auf die Profitabilität des Konzerns legen. "Wir müssen unsere finanziellen Ergebnisse verbessern, eine bessere Effizienz beim eingesetzten Kapital erzielen", sagte er. Er kündigte weitere Verkäufe von Unternehmensteilen im Wert von 15 Milliarden US-Dollar für die Jahre 2014 und 2015 an.

dpa

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