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Wirtschaft Solaranlagen produzieren erstmals so viel Strom wie Atomkraftwerke
Nachrichten Wirtschaft Solaranlagen produzieren erstmals so viel Strom wie Atomkraftwerke
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17:12 06.08.2015
Dank des derzeit sonnigen Wetters produzieren die Solarkraftwerke in Deutschland immer mehr Strom. Foto: Ole Spata
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Berlin

t.

Das habe zum einen am sonnigen Wetter gelegen, sagte der Fraunhofer-Experte Bruno Burger am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Weitere Gründe seien die Abschaltung des Kraftwerks Grafenrheinfeld und die Jahresrevisionen der Kraftwerke Gundremmingen-C, Isar II und Philippsburg 2.

Solaranlagen und Windräder erzeugten im Juli gemeinsam so viel Strom wie nie zuvor, wie aus den ISE-Zahlen hervorgeht. Sie kamen demnach gemeinsam auf 11,7 Terawattstunden. "Das war der beste Monat für die Stromerzeugung aus Sonne und Wind aller Zeiten", sagte Burger. Als Grund nannte er neben der reichlichen Sonnenstrahlung auch mehr Wind als gewöhnlich im Sommer. Der bisherige Spitzenwert hatte im vergangenen März 11,1 Terawattstunden betragen.

Wichtig für die Solarstrom-Produktion sei die über den Tag verteilte Intensität und Dauer der Sonnenstrahlung, sagte der Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft, Jörg Mayer. "Zur Zeit kommen wir bei wolkenfreiem Himmel auf über zwölf Sonnenstunden täglich - dementsprechend hoch ist die Solarstromausbeute."

In Deutschland gibt es rund 1,5 Millionen Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von 39 000 Megawatt. Demgegenüber stehen acht Atomkraftwerke mit einer Leistung von 10 700 Megawatt. Erneuerbare Energien haben 2014 mit 26,2 Prozent in der Stromerzeugung den Spitzenplatz erobert. Zusammen kamen Braunkohle (25,4 Prozent) und Steinkohle (17,8) aber mit 43,2 Prozent auf den mit Abstand höchsten Anteil.

dpa

Zweistelliger Zuwachs bei Umsatz und Gewinn: Bei der Deutschen Telekom laufen die Geschäfte derzeit wie geschmiert. Im zweiten Quartal 2015 verbesserte sich der Umsatz um mehr als 15 Prozent auf 17,4 Milliarden Euro, teilte der Bonner Konzern am Donnerstag in einem Zwischenbericht mit.

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China zieht die Rohstoffmärkte weltweit nach unten. Der Rohstoffpreisindex des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) brach im Juli auf Dollarbasis um 9,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat ein, wie das Institut in Hamburg mitteilte.

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Europas größter Sportartikelkonzern Adidas profitiert von der guten Nachfrage nach seiner Hausmarke und besseren Verkäufen bei der Fitnesstochter Reebok. Im zweiten Quartal legte der Umsatz um 15 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro zu, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte.

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