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Wirtschaft Solarworld kämpft sich aus roten Zahlen
Nachrichten Wirtschaft Solarworld kämpft sich aus roten Zahlen
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12:01 01.02.2016
Nach dem Schuldenschnitt vom Frühjahr 2014 rechnet Solarworld in diesem Jahr mit deutlichem Wachstum. Quelle: Jan Woitas
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Bonn

Im Schlussquartal 2015 schrieb das Unternehmen betrieblich schwarze Zahlen, im Gesamtjahr lag das Betriebsergebnis (Ebit) aber noch mit zehn Millionen Euro im Minus, wie der Konzern mitteilte.

In diesem Jahr peilt Solarworld ein positives Betriebsergebnis (Ebit) im zweistelligen Millionenbereich an. Ob das Unternehmen auch unter dem Strich wieder Geld verdient, wollte Firmenchef Frank Asbeck auf Anfrage nicht prognostizieren.

Absatz und Umsatz sollten 2016 weiter um rund 20 Prozent zulegen, erklärte Solarworld. Das Unternehmen setzt vor allem auf Hochleistungsmodule, die auf beiden Seiten Licht aufnehmen. Den Umsatz sieht das Unternehmen 2016 bei bis zu einer Milliarde Euro nach 763 Millionen Euro 2015. Der Absatz lag 2015 bei rund 1,16 Gigawatt mit einem starken Schwerpunkt in den USA. Bis Ende Januar 2016 habe der Konzern bereits Absätze und Aufträge mit einem Volumen von 580 Megawatt - also der Hälfte des gesamten

Absatzes 2015 - generiert.

Der Kurs der Aktie schoss nach Bekanntgabe der Zahlen bis zum frühen Mittag um mehr als 12 Prozent in die Höhe. Berichte um den Rechtsstreit mit dem US-Siliziumlieferanten Hemlock hatten die Aktie im vergangenen Jahr auf Talfahrt geschickt. Asbeck betonte, dass sich in dem laufenden Verfahren keine Änderung der Risikoeinschätzung ergeben habe. Das Verfahren soll noch Jahre dauern.

dpa

Der japanische Autobauer Toyota muss nach einer Explosion in einem Stahlwerk die Produktion in Japan vorübergehend aussetzen. Von 8. bis 13. Februar würden die Bänder stillstehen, teilte Toyota am Montag mit.

01.02.2016

Europas größter Billigflieger Ryanair hat seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal dank niedriger Kerosinpreise mehr als verdoppelt. Im dritten Geschäftsquartal bis Ende Dezember stand unter dem Strich ein Überschuss von 103 Millionen Euro nach 49 Millionen ein Jahr zuvor, wie der Easyjet-Konkurrent aus Irland in Dublin mitteilte.

01.02.2016

Der Bundesrechnungshof hat die Handhabung des Breitbandausbaus durch Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) kritisiert. "Das Ministerium meldete Haushaltsmittel in Milliardenhöhe an, ohne vorher den tatsächlichen Mittelbedarf zu erheben", heißt es in einem Bericht des Bundesrechnungshofs, über den die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" berichtet.

01.02.2016
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