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Wirtschaft Starbucks findet auch in Europa wieder mehr Fans
Nachrichten Wirtschaft Starbucks findet auch in Europa wieder mehr Fans
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13:56 26.07.2013
Die Welt steht auf Kaffee und andere Spezialitäten von Starbucks. Quelle: Sebastian Widmann
Seattle

Der Gewinn verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 25 Prozent auf unterm Strich 418 Millionen Dollar. Für die Jahreszeit sei es die "beste Leistung in unserer 42-jährigen Geschichte" gewesen, erklärte Firmenchef Howard Schultz am Donnerstag (Ortszeit) am Sitz in Seattle. Finanzchef Troy Alstead ergänzte, alle Regionen hätten zum Wachstum beigetragen.

Selbst in Europa liefen die Geschäfte nach einer Stagnation wieder besser. Firmenchef Schultz zeigte sich in einer Telefonkonferenz mit Analysten zufrieden mit den Fortschritten. Zum ersten Mal seit sechs Quartalen hätten die bestehenden Läden ihre Verkäufe steigern können, sagte er. Die Kette will weitere Filialen eröffnen. Zuletzt waren es in Europa, dem Nahen Osten und Afrika gut 1900.

Starbucks traut sich nach dem guten Abschneiden im vergangenen Quartal nun einen etwas höheren Gewinn im gesamten Geschäftsjahr zu und will auch im kommenden Jahr zulegen. Das trieb die Aktie am Freitag vorbörslich um mehr als sechs Prozent in die Höhe.

Die Kette hat ihr Angebot mittlerweile weit über Kaffee und Kuchen ausgeweitet. Dazu trug auch der Zukauf des Teehändlers Teavana bei. Starbucks hatte zuvor bereits bei einer Saftfirma und einer großen Bäckerei zugeschlagen. Zusammen mit Danone sollen Joghurts entwickelt werden, die anschließend auch im Supermarkt landen könnten.

Unter dem Namen Verismo verkaufen die Amerikaner zudem Kaffeemaschinen für Kaffeekapseln - ein boomender Markt. Dabei arbeitet Starbucks mit dem deutschen Hersteller Krüger aus Bergisch Gladbach zusammen.

Starbucks plant, im kommenden Geschäftsjahr 1400 Standorte neu zu eröffnen, vor allem im asiatisch-pazifischen Raum. Zuletzt kam die Kette auf 19 200 Läden, fast 1600 mehr als vor einem Jahr. Amerika ist weiterhin mit Abstand der größte Markt.

Im wichtigsten europäischen Markt Großbritannien war das Unternehmen wegen vermeintlicher Steuertricks in die Kritik geraten. Amazon oder Google mussten sich die gleichen Vorwürfe anhören.

dpa

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