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Stillstand im Osten, Aufschwung in Brandenburg

Wirtschaft in der Mark entwickelt sich besser als in den Ostländern Stillstand im Osten, Aufschwung in Brandenburg

Im Osten der Republik stagniert die Wirtschaft. Für Brandenburg trifft das nicht zu, besonders im Berliner Umland ist Entwicklung positiv. Das zeigt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.

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Auch die Pendler, die von Brandenburg nach Berlin fahren und umgekehrt, haben ihren Anteil daran, dass sich die Wirtschaft in der Mark besser entwickelt als im Osten

Quelle: dpa

Die wirtschaftliche Entwicklung wird sich in der Mark im laufenden Jahr positiver darstellen als im ostdeutschen Schnitt. Zu diesem Ergebnis kommen Experten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin und des Ifo-Instituts in Dresden. „Da dürfte Brandenburg wohl besser dastehen“, sagte der Direktor des Ifo-Instituts Dresden, Joachim Ragnitz, zu Prognosen, die für Ostdeutschland insgesamt 2013 einen Stillstand bei der Wirtschaftsentwicklung voraussagen.

So hatte das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) gestern von einer Stagnation in Ostdeutschland für das laufende Jahr gesprochen und dies mit der Abhängigkeit der Exportwirtschaft von der Entwicklung in Westeuropa und einen Rückgang der Bevölkerungszahlen begründet.

„Diese Voraussetzung treffen für Brandenburg in dem Maße nicht zu“, sagte auch der Ostexperte des DIW Karl Brenke. Brandenburg sei im Außenhandel weniger abhängig von westeuropäischen Ländern als ostdeutsche Nachbarn. Von einer zurückgehenden Bevölkerungszahl könne man zudem nur in den Randregionen sprechen. Im Berliner Umland gebe es dagegen positive Zahlen, so Brenke. Durch den Zuzug aus Berlin und brandenburgische Berufspendler in die Hauptstadt komme zudem zusätzliche Kaufkraft in die Mark.

„Die brandenburgischen Außenhandelsbeziehungen sind mehr auf internationale Wachstumsmärkte fokussiert als die Exporte von ostdeutschen Nachbarländern“, sagte der Außenhandelsexperte der Potsdamer Industrie- und Handelskammer Jens Ullmann. So sei mittlerweile bei den Exporten der Wachstumsmarkt USA Handelspartner Nummer eins. Während der Anteil der Vereinigten Staaten beim brandenburgischen Außenhandel im vergangenen Jahr bei etwa einem Siebtel lag, seien es bundesweit nur acht Prozent gewesen. Neben Polen und Frankreich rangierten auch Russland und China auf führenden Plätzen.

Auch in weiteren vom IWH für die ostdeutsche Entwicklung insgesamt zugrunde gelegten Daten steht Brandenburg besser da. So legte das Bruttoinlandsprodukt in den neuen Bundesländern 2012 gegenüber dem vergangenen Jahr nur um 0,3 Prozent zu. In Brandenburg waren es dagegen 0,5 Prozent.

Von Gerald Dietz

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