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Streik bei Kaufland für Ost-West-Angleichung

Tarifkonflikt im Einzelhandel Streik bei Kaufland für Ost-West-Angleichung

400 Euro weniger für Urlaub und Weihnachten: In Ost-Berlin und Brandenburg erhalten Einzelhandelsbeschäftigte deutlich geringere Sonderzahlungen als ihre Kollegen in West-Berlin – für Verdi eine nicht nachvollziehbare Diskriminierung. Am Freitag gingen deshalb mehr als 100 Kaufland-Beschäftigte in Lübbenau (Oberspreewald-Lausitz) auf die Straße.

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Deutschlandweit streiken in diesen Tagen Beschäftigte des Einzelhandels für mehr Geld, wie hier im nordrhein-westfälischen Essen.

Quelle: dpa

Lübbenau. Dem Einzelhandelskette Kaufland drohen in ihren Brandenburger Filialen Lieferengpässe. Am Freitag haben 126 Beschäftigte des Logistikzentrums in Lübbenau (Oberspreewald-Lausitz) die Arbeit niedergelegt. Sie forderten eine Angleichung beim Urlaubs- und Weihnachtsgeld an das Tarifniveau von Berlin-West, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte. Demnach erhalten Beschäftigte des Einzelhandels in den Tarifgebieten Berlin-Ost und Brandenburg pro Jahr zwischen 360 und 400 Euro weniger an Sonderzahlungen. Eine Verdi-Sprecherin sagte, die Beschäftigten empfänden das 25 Jahre nach dem Mauerfall als „besondere Diskriminierung“, die längst nicht mehr gerechtfertigt sei.

Laut Gewerkschaft weigert sich die Arbeitgeberseite, über eine Erhöhung der Sonderzahlungen zu verhandeln. Nach Streikbeginn habe der Handelsverband Berlin-Brandenburg (HBB) für Freitag geplante Sondierungsgespräche zu dieser Frage sofort abgesagt. Der HBB war am Freitagnachmittag nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Der Ausstand soll vorerst bis Samstagabend andauern. Weitere Streiks seien nicht ausgeschlossen, teilte Verdi mit.

Von Bastian Pauly

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