Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 10 ° Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Streiks gegen Arbeitsbedingungen bei Amazon

Tarife Streiks gegen Arbeitsbedingungen bei Amazon

Zum Weltgesundheitstag wirft die Gewerkschaft dem Online-Händler Amazon Schikanen und Gesundheitsbelastungen von Mitarbeitern vor. Das Unternehmen weist dies zurück. Der seit drei Jahren schwelende Konflikt zwischen beiden Seiten vertieft sich weiter.

Voriger Artikel
Samsung verdient mit Galaxy S7 wieder deutlich mehr
Nächster Artikel
NordLB verdoppelt Gewinn trotz Schifffahrtskrise

Verdi verlangt von Amazon seit drei Jahren die Anerkennung der Tarifverträge im Einzel- und Versandhandel, was der Handelsriese bisher kategorisch ablehnt.

Quelle: Henning Kaiser

Koblenz/München. Mit Streiks an bundesweit sechs Standorten des Online-Händlers Amazon hat die Gewerkschaft Verdi am Donnerstag gegen die Arbeitsbedingungen in den Versandzentren des Unternehmens protestiert.

Ein Verdi-Sprecher in Koblenz sagte, die Arbeit dort führe bei einigen Beschäftigten zu psychischen Erkrankungen. Mit mehr als 15 Prozent sei der Krankenstand ständig höher als in anderen Unternehmen der Branche.

Amazon wies die Vorwürfe zurück und erklärte, an allen Standorten gebe es "ein professionelles Gesundheitsmanagement". Beide Seiten machten unterschiedliche Angaben zur Beteiligung an den Arbeitsniederlegungen.

Der Koblenzer Gewerkschaftssekretär Marko Bärschneider sprach von einer "Super-Beteiligung" mit rund 200 Beschäftigten seit Beginn der Nachtschicht. Am Standort Koblenz sind insgesamt rund 1500 Mitarbeiter beschäftigt. Eine Amazon-Sprecherin sagte, die Beteiligung an den Aktionen sei "sehr gering" gewesen. An den sechs Standorten seien weniger als 850 Mitarbeiter dem Aufruf der Gewerkschaft gefolgt. Die Arbeitsniederlegung habe keine Auswirkungen auf die Einhaltung des Lieferversprechens für die Kunden.

Streikaktionen gab es am Donnerstag an den Amazon-Standorten Koblenz, Bad Hersfeld, Leipzig, Rheinberg und Werne (jeweils Nordhrein-Westfalen) sowie in Graben bei Augsburg. Amazon unterhält insgesamt neun Versandzentren in Deutschland.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 12.260,50 +0,47%
TecDAX 2.040,50 +0,48%
EUR/USD 1,0683 +0,01%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

CONTINENTAL 205,88 +1,74%
SIEMENS 127,46 +1,49%
MERCK 105,50 +1,30%
DAIMLER 69,59 -3,59%
DT. TELEKOM 16,25 -0,69%
VOLKSWAGEN VZ 136,14 -0,63%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Crocodile Capital MF 140,69%
Structured Solutio AF 125,74%
Morgan Stanley Inv AF 109,66%
Fidelity Funds Glo AF 102,88%
First State Invest AF 97,28%

mehr

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Sollte der Flughafen Tegel auch nach Eröffnung des BER offen bleiben?