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Wirtschaft Streikt die Security von Schönefeld und Tegel?
Nachrichten Wirtschaft Streikt die Security von Schönefeld und Tegel?
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17:16 09.09.2016
Die Arbeitsbelastung in Tegel und Schönefeld ist gestiegen. Quelle: dpa-Zentralbild
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Schönefeld

Legen die 2500 Sicherheitskräfte an den Airports Schönefeld und Tegel den Verkehr lahm? Nachdem auch die zweite Verhandlungsrunde im Tarifstreit am Freitag ergebnislos verlaufen ist, schließt die Gewerkschaft Verdi einen Streik ab Oktober nicht aus.

„Die Infrastruktur der Berliner Flughäfen ist veraltet, die Arbeitsverdichtung nimmt zu, die klimatischen Arbeitsbedingungen sind kaum ertragbar“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Benjamin Roscher. „Gleichzeitig legten die Fluggastzahlen in diesem Jahr bereits um 11,4 Prozent zu. Die Instandsetzung lässt zu wünschen übrig, dennoch steigen die Anforderungen an die Beschäftigten bei einer wachsenden Gefährdungslage“, kritisierte er.

Angebot im Cent-Bereich

Allein die Gebühren für Mitarbeiterparkplätze an den Flughäfen seien zuletzt um bis zu 200 Prozent angestiegen, so Roscher. Die Sicherheitskräfte kontrollieren Gepäck, den Waren- und Frachteingang sowie die Passagiere.

Verdi fordert, dass die Stundenlöhne sollen von 11,72 Euro auf 16 Euro für die Personal- und Warenkontrolle und von 15,64 auf 19 Euro für Beschäftigte in der Passagierkontrolle erhöht werden. Die Arbeitgeberseite hat laut Verdi dagegen bisher nur eine Erhöhung in zwei Schritten von jeweils bis zu 38 Cent pro Stunde angeboten.

Der Verhandlungsführer des Fachverbandes Aviation im BDSW, Rainer Friebertshäuser, zeigte sich am Freitag nach der Verhandlungsrunde nur „verhalten optimistisch“, beim nächsten Treffen am 20. September einen Durchbruch erzielen zu können.

Von Torsten Gellner

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