Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 8 ° Sprühregen

Navigation:
Streikt die Security von Schönefeld und Tegel?

Tarifverhandlungen Streikt die Security von Schönefeld und Tegel?

Die 2500 Sicherheitskräfte an den Flughäfen Schönefeld und Tegel fordern deutlich mehr Geld. Schließlich sei die Arbeitsbelastung wegen des rasanten Passagierwachstums und der Terrorgefahr erheblich gestiegen. Doch die Arbeitgeber legen laut der Gewerkschaft Verdi keine ernsthaften Angebote vor. Jetzt droht Streik.

Voriger Artikel
Meyer Werft will in Emden wieder Schiffe bauen
Nächster Artikel
EU-Kommission zieht umstrittenen Roaming-Vorschlag zurück

Die Arbeitsbelastung in Tegel und Schönefeld ist gestiegen.

Quelle: dpa-Zentralbild

Schönefeld. Legen die 2500 Sicherheitskräfte an den Airports Schönefeld und Tegel den Verkehr lahm? Nachdem auch die zweite Verhandlungsrunde im Tarifstreit am Freitag ergebnislos verlaufen ist, schließt die Gewerkschaft Verdi einen Streik ab Oktober nicht aus.

„Die Infrastruktur der Berliner Flughäfen ist veraltet, die Arbeitsverdichtung nimmt zu, die klimatischen Arbeitsbedingungen sind kaum ertragbar“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Benjamin Roscher. „Gleichzeitig legten die Fluggastzahlen in diesem Jahr bereits um 11,4 Prozent zu. Die Instandsetzung lässt zu wünschen übrig, dennoch steigen die Anforderungen an die Beschäftigten bei einer wachsenden Gefährdungslage“, kritisierte er.

Angebot im Cent-Bereich

Allein die Gebühren für Mitarbeiterparkplätze an den Flughäfen seien zuletzt um bis zu 200 Prozent angestiegen, so Roscher. Die Sicherheitskräfte kontrollieren Gepäck, den Waren- und Frachteingang sowie die Passagiere.

Verdi fordert, dass die Stundenlöhne sollen von 11,72 Euro auf 16 Euro für die Personal- und Warenkontrolle und von 15,64 auf 19 Euro für Beschäftigte in der Passagierkontrolle erhöht werden. Die Arbeitgeberseite hat laut Verdi dagegen bisher nur eine Erhöhung in zwei Schritten von jeweils bis zu 38 Cent pro Stunde angeboten.

Der Verhandlungsführer des Fachverbandes Aviation im BDSW, Rainer Friebertshäuser, zeigte sich am Freitag nach der Verhandlungsrunde nur „verhalten optimistisch“, beim nächsten Treffen am 20. September einen Durchbruch erzielen zu können.

Von Torsten Gellner

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 11.236,50 +0,29%
TecDAX 1.756,50 +0,18%
EUR/USD 1,0562 ±0,00%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

FMC 77,20 +3,47%
FRESENIUS... 69,87 +2,31%
BEIERSDORF 78,43 +1,86%
DT. BANK 17,32 -3,34%
THYSSENKRUPP 23,48 -2,44%
INFINEON 16,20 -1,12%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 170,60%
Crocodile Capital MF 121,61%
Polar Capital Fund AF 106,75%
Fidelity Funds Glo AF 100,02%
Morgan Stanley Inv AF 96,13%

mehr

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?