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Wirtschaft Studie: Deutlich mehr Frauen in DAX-Aufsichtsräten
Nachrichten Wirtschaft Studie: Deutlich mehr Frauen in DAX-Aufsichtsräten
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14:30 13.06.2013
Anfang Juni waren einer Auswertung zufolge 21,7 Prozent aller Aufsichtsräte weiblich. Quelle: Tobias Kleinschmidt
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Frankfurt/Main

t.

Anfang 2011 habe der Frauenanteil erst 13,4 Prozent betragen. Vor allem die Zahl der Frauen auf der Eigentümerseite habe zugenommen. Die Aktionäre stellten nun 44 weibliche Aufsichtsräte (17,6 Prozent) nach 20 zu Beginn 2011. Für die Arbeitnehmer sitzen inzwischen 62 Frauen (26,1 Prozent) in den DAX-Aufsichtsräten, zuvor waren es 47.

28 der 30 Dax-Konzerne befolgten inzwischen die Empfehlung der Regierungskommission für gute Unternehmensführung ("Corporate Governance Kodex"), derzufolge eine Zielgröße für eine angemessene Beteiligung der Frauen vorgegeben sein soll.

Die mittelfristige Empfehlung liege im Schnitt bei gut 23 Prozent, stellte PwC fest. 18 Konzerne hätten die selbstgesteckten Ziele bereits erreicht. Die politischen Erwartungen lägen allerdings bei 30 bis 40 Prozent.

Die Kommission wurde 2001 von der Bundesregierung initiiert und gibt börsennotierten Unternehmen Empfehlungen für gute Unternehmensregeln und -aufsicht. Das ist als Instrument der Selbstregulierung gedacht, die Vorgaben sind rechtlich nicht bindend.

Bei ihrer Konferenz am Donnerstag in Berlin sprach sich die Kommission unterdessen gegen die Gesetzespläne der Koalition für eine Begrenzung der Managergehälter aus. "Es ist zu bezweifeln, ob die Aktionärsentscheidung in der Hauptversammlung überhöhte Vorstandsbezüge verhindern wird", sagte der Vorsitzende des Beratergremiums und Chef des Aufsichtsrates der Commerzbank, Klaus-Peter Müller.

Nach den Plänen sollen Aktionäre mehr Kontrollrechte über Bezüge des Vorstands bekommen und die Hauptversammlung börsennotierter Firmen einmal jährlich über die komplette Vergütung des Vorstands entscheiden, statt wie bisher der Aufsichtsrat. Eine gesetzliche Obergrenze soll es aber nicht geben.

Zur Vermeidung von Auswüchsen bei Vorstandsvergütungen setzt die Kommission vor allem auf mehr Transparenz. "Mit weitergehenden Eingriffen würden wir vielleicht bestimmten gesellschaftspolitischen Erwartungen entsprechen. Wir würden damit aber den weltweit tätigen Unternehmen Fesseln anlegen", sagte Müller.

dpa

Die geplatzte Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens hat die staatliche Betreibergesellschaft 2012 tiefer in die roten Zahlen gedrückt. Unterm Strich stand ein Fehlbetrag von 185 Millionen Euro, wie die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH am Donnerstag in Berlin mitteilte.

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Die seit der Finanzkrise größtenteils verstaatlichte britische Großbank Royal Bank of Scotland (RBS) hat einen weiteren Personalabbau angekündigt. Im Investmentbanking sollen bis zu 2000 Stellen gestrichen werden, teilte die Bank am Donnerstag mit.

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