Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wirtschaft Tarifkonflikt beim Lufthansa-Kabinenpersonal spitzt sich zu
Nachrichten Wirtschaft Tarifkonflikt beim Lufthansa-Kabinenpersonal spitzt sich zu
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:07 16.10.2015
Die Gewerkschaft Ufo verlangt für das Kabinenpersonal Job-Garantien und Wachstumsperspektiven bei der Lufthansa-Mutter. Quelle: Arne Dedert/Archiv
Anzeige
Frankfurt/Main

Dies berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Lufthansa sicherte zu, die verlangte Erklärung abzugeben, wie ein Sprecher in Frankfurt erklärte. Dennoch wird auf Gewerkschaftsseite mit einem möglichen Scheitern der Gespräche gerechnet.

Ufo hat den Angaben zufolge Einsparungen in dreistelliger Millionenhöhe angeboten, die von den rund 19 000 Flugbegleitern etwa über Gehälter, Arbeitszeiten oder Versorgungsansprüche erbracht werden müssten.

Auch der Umstellung der Betriebsrenten auf Festbeiträge will Ufo zustimmen. Als Gegenleistung verlangt die Gewerkschaft Job-Garantien und Wachstumsperspektiven bei der Lufthansa-Mutter. Im Sommer stand die Gewerkschaft bereits kurz vor dem Streik, hat sich aber auf moderierte Verhandlungen eingelassen.

Zudem verlangt Ufo soziale Mindeststandards für Flugbegleiter bei der neuen Auslandstochter Eurowings Europe in Österreich. Hier hat der Lufthansa-Konzern ohne Abstimmung in dieser Woche die Stellen öffentlich ausgeschrieben, deren Bedingungen nach Einschätzung von Branchenkennern hinter den deutschen Tarifbedingungen zurückbleiben.

Die maximalen Jahresgehälter sollen sich zwischen 24 400 und 29 200 Euro bewegen. Zunächst werden nur befristete Jobs angeboten, wobei die Stationierungsorte wechseln können. Von März 2016 an sollen jeden Monat 20 Flugbegleiter eingestellt werden.

dpa

In China läuft das Geschäft für Nestlé nicht mehr rund. Der Lebensmittelkonzern hat auch noch andere Probleme in Asien.

16.10.2015

Die Stadtwerke Leipzig senken auf Druck der Behörde die Preise für Fernwärme. Verbraucher sparen mehr als 8 Millionen Euro im Jahr. Verfahren gegen andere Versorger gehen weiter.

16.10.2015

VW schafft ein neues Vorstandsressort für "Integrität und Recht". Den Job bekommt keine Unbekannte. Zur externen Aufklärung des Skandals soll das LKA in Mannschaftsstärke gegen VW-Mitarbeiter ermitteln.

16.10.2015
Anzeige