Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wirtschaft US-Automarkt brummt weiter - VW mit erneutem Absatzplus
Nachrichten Wirtschaft US-Automarkt brummt weiter - VW mit erneutem Absatzplus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:57 03.08.2015
Volkswagen-Werkm in Chattanooga, Tennessee. Angetrieben von steigenden Golf-Verkäufen geht der Aufwärtstrend für Volkswagen in den USA weiter. Quelle: Erik S. Lesser
Anzeige
Detroit

Einige deutsche Anbieter taten sich zuletzt allerdings schwer.

Während die Nachfrage nach Geländewagen und Pickup-Trucks boomt, lässt das Kaufinteresse an spritschonenden Modellen kräftig nach.

Angetrieben von steigenden Golf-Verkäufen geht der Aufwärtstrend für Volkswagen in den USA weiter. Der Absatz der Hausmarke VW kletterte im Juli um 2,4 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum auf 31 300 Autos. Nach langer Durststrecke ist es bereits der dritte Monat mit einem Verkaufsplus in Folge. Der Anstieg fiel allerdings schwächer aus als in den beiden Monaten zuvor.

Bei den VW-Töchtern Audi und Porsche läuft es indes weiter rund. Während Porsche den Absatz um zehn Prozent steigerte, brachten kräftige Zuwächse bei SUV-Geländewagen Audi sogar ein Plus von 21 Prozent. Doch nicht alle deutschen Anbieter konnten zuletzt zulegen. Schwächelnde Nachfrage nach Limousinen der 3er-, 4er und 5er-Reihen ließen die Verkäufe von BMW um 0,2 Prozent auf 32 161 Autos sinken.

Auch für die BMW-Tochter Mini lief es in den USA schlechter: Die Verkäufe schrumpften um 10,7 Prozent. Vor allem die Mini-Geländeversion Countryman war weniger gefragt. Sinkende Verkäufe bei der Kleinwagen-Tochter Smart haben auch Daimler ein Absatzminus eingebrockt. Die Verkäufe des Konzerns schrumpften um zwei Prozent auf 30 130 Autos.

Zu den Gewinnern des vergangenen Monats zählten die großen US-Hersteller. General Motors und Fiat Chrysler brachten jeweils gut sechs Prozent mehr Wagen auf die Straße. Ford schaffte ein Plus von fünf Prozent. Mit Zuwächsen von knapp acht Prozent konnten auch die japanischen Autobauer Nissan und Honda Erfolge feiern. Der große VW-Rivale Toyota wurde hingegen nur 0,6 Prozent mehr Fahrzeuge los.

Laut Daten des Fachblatts "Automotive News" wurden in den USA im Juli insgesamt 1,51 Millionen Wagen an die Kundschaft gebracht. Das waren 5,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit bleibt die Branche auf Kurs, in diesem Jahr die Marke von 17 Millionen verkauften Fahrzeugen zu knacken. Das gelang seit mehr als zehn Jahren nicht mehr.

Der Markt wird weiter durch niedrige Zinsen und günstige Spritpreise angetrieben. Energieeffizienz hat als Kaufanreiz stark eingebüßt. Während schwergewichtige Benzinschlucker Absatzerfolge sichern, sind die Verkaufszahlen von Hybrid-Modellen wie GM's Volt oder Fords C-Max im Keller. Das gilt auch für Nissans Elektroauto Leaf.

dpa

Wirtschaft Fit erobert Supermarktregale - Ein sauberes Geschäft aus dem Osten

Gut 22 Jahre ist es her, dass Wolfgang Groß für den Traum vom eigenen Unternehmen aus Mannheim in das Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien kam. 2014 stieg der Umsatz der Traditionsfirma aus dem ostsächsischen Hirschfelde bereits auf 158 Millionen Euro. Ein Erfolg, den sich der 63-Jährige kaum hatte vorstellen können.

03.08.2015
Prignitz Auftragsbücher der Putlitzer Eisenbahner sind übervoll - EGP will in Wittenberge expandieren

Erst Anfang diesen Jahres haben die Eisenbahner aus Putlitz begonnen, neben Lokomotiven auch Güterwaggons zu reparieren. Inzwischen gibt es so viele Aufträge von Fremdfirmen, dass bereits Aufträge abgelehnt werden. Für Geschäftsführer Thomas Becken steht fest: „Wir müssen expandieren.“

06.08.2015

Im Skandal um Milliarden-Manipulationen an Libor-Zinssätzen bei Großbanken in aller Welt ist der Hauptverdächtige zu 14 Jahren Haft verurteilt worden. Eine Jury am Southwark Crown Court in London hatte den 36 Jahre alten Tom Hayes zuvor in acht Fällen für schuldig befunden, die sich in den Jahren 2006 bis 2010 abgespielt hatten.

03.08.2015
Anzeige