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Wirtschaft Umfrage: Mehrheit will Fahrbeschränkung für schmutzige Diesel
Nachrichten Wirtschaft Umfrage: Mehrheit will Fahrbeschränkung für schmutzige Diesel
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10:12 11.09.2016
Der Umwelthife zufolge verpesten die heutigen Euro-6-Diesel-Pkw die Luft in Deutschlands Städten 70 Mal mehr als moderne Benzin-beziehungsweise Benzin-Hybrid Fahrzeuge. Quelle: Jan Woitas
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Berlin

Nach der "Blauen Plakette", die lokale Fahrverbote ermöglichen könnte, fragte das Institut Emnid nicht. Das Projekt der Länder-Umweltminister liegt derzeit auf Eis, nachdem es viel Widerstand gegeben hatte. Die Umfrage lag der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag vor.

Knapp ein Jahr nach Bekanntwerden des VW-Skandals um manipulierte Diesel-Abgaswerte ließ Greenpeace zudem fragen, was die Deutschen von der Aufklärungsarbeit des Verkehrsministers halten. 62 Prozent bewerteten die Arbeit von Alexander Dobrindt (CSU) in diesem Bereich als "eher schlecht" oder "sehr schlecht". Gut die Hälfte (52 Prozent) ist zudem der Meinung, die Bundesregierung nehme bei der Einführung und Überprüfung von Abgas-Grenzwerten zu viel Rücksicht auf die Autobranche.

"Schmutzige Diesel haben keinen Platz in modernen Städten", kommentierte Greenpeace-Energieexperte Niklas Schinerl die Ergebnisse. "Statt vor der Autolobby zu kuschen, muss Verkehrsminister Dobrindt den Weg frei machen für eine wirksame "Blaue Plakette"." Der Aufklärungswille des Ministers in der Diesel-Affäre grenze an Arbeitsverweigerung.

dpa

Der Fahrermangel bereitet dem Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (BDO) große Sorgen. "Es fehlen akut 2000 Busfahrer", sagte ein Sprecher des Verbands, der nach eigenen Angaben 3000 private und mittelständische Firmen aus dem Bereich Personennahverkehr, Bustouristik und Fernlinienbus vertritt.

11.09.2016

Pleiten, Zusammenschlüsse und Übernahmen prägen nach mehr als sieben Jahren Krise die internationale Schifffahrt. Daran dürfte sich auch so bald nichts ändern, meinen die Experten des Kreditversicherers Euler Hermes.

10.09.2016

Ein langjähriger VW-Mitarbeiter hat sich im Dieselskandal schuldig bekannt und will mit den US-Behörden kooperieren. Der Ingenieur könnte sein Strafmaß mindern, wenn er bei der Aufklärung mithilft.

10.09.2016
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