Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wirtschaft Umsatzsteuerbetrug: Beteiligte Banker verurteilt
Nachrichten Wirtschaft Umsatzsteuerbetrug: Beteiligte Banker verurteilt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:54 13.06.2016
Die Büros der inzwischen verurteilten ex-Bankangestellten wurden im April 2010 bei einer Großrazzia durchsucht. Quelle: Boris Roessler/Archivbild
Anzeige
Frankfurt/Main

Einem siebten angeklagten Bank-Angestellten wurde eine Bewährungsstrafe nur angedroht.

Nur der ranghöchste Bankangestellte, der Abteilungsleiter Heinz H., erhielt am Montag mit drei Jahren eine Haftstrafe, die nicht mehr zur Bewährung ausgesetzt werden konnte. Die übrigen Angeklagten müssen neben ihren Bewährungsstrafen zwischen einem und zwei Jahren noch Geldbußen von bis zu 200 000 Euro zahlen. Es handelt sich um frühere Geschäftskundenbetreuer, Mitarbeiter der Handels- sowie der Rechtsabteilung. Ihre Büros waren im April 2010 bei einer Großrazzia durchsucht worden. Das Institut selbst wird nicht beschuldigt.

Das Umsatzsteuerkarussell soll von Herbst 2009 bis Frühjahr 2010 auf Hochtouren gelaufen sein. Beim Handel mit EU-Rechten zum Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) wurden nach Erkenntnissen der Ermittler über deutsche Gesellschaften Emissionsrechte aus dem Ausland gekauft und im Inland über Zwischenfirmen weiterverkauft, ohne Umsatzsteuer zu bezahlen. Die jeweils letzte Gesellschaft in der Kette veräußerte die Papiere wieder ins Ausland. Dafür ließen sich die Betrüger vom Finanzamt Umsatzsteuer zurückerstatten, die nie gezahlt worden war.

dpa

Das Aus für den 500-Euro-Schein ist beschlossen, über Obergrenzen für Barzahlungen denkt der Staat nach. Befürworter wollen so kriminelle Machenschaften eindämmen. Doch die Reihe namhafter Kritiker wächst.

13.06.2016

Der IT-Sicherheitsanbieter Symantec kauft sich für 4,65 Milliarden Dollar (gut 4,1 Mrd Euro) einen neuen Chef.

Die bei Verbrauchern vor allem mit der Marke "Norton" bekannte US-Firma übernimmt dabei den Rivalen Blue Coat und holt dessen Lenker Greg Clark zu sich an die Spitze.

13.06.2016

Ifo-Chef Clemens Fuest rechnet in Deutschland mit einem Wachstumsverlust im Fall eines britischen EU-Austritts.

"Untersuchungen des Ifo-Instituts zeigen, dass Deutschland langfristig einen Verlust in Höhe von bis zu drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts erleiden könnte", sagte der Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung der "Rheinischen Post" (Montag).

13.06.2016
Anzeige