Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wirtschaft VW-Belegschaft erhofft sich Krisenbilanz vom Vorstand
Nachrichten Wirtschaft VW-Belegschaft erhofft sich Krisenbilanz vom Vorstand
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:40 14.09.2016
Die VW-Belegschaft erwartet von Konzernchef Matthias Müller Antworten. Quelle: Julian Stratenschulte/Archiv
Anzeige
Wolfsburg

Abgas-Krise, Job-Ängste, streikende Zulieferer: Die Belegschaft bei Volkswagen hat harte Monate hinter sich, und auch die Zukunft hält viele Ungewissheiten bereit.

Heute folgt bei einer Betriebsversammlung im Wolfsburger Stammwerk eine Analyse der Lage. Bilanz ziehen dabei fast ein Jahr nach dem Ausbruch des Diesel-Skandals Konzernchef Matthias Müller, Personalvorstand Karlheinz Blessing, Betriebsratschef Bernd Osterloh und VW-Markenchef Herbert Diess. Auch Vorstandsmitglied Christine Hohmann-Dennhardt, die seit Januar "Integrität und Recht" lenkt, soll Rechenschaft ablegen.

Die Versammlung am VW-Hauptsitz Wolfsburg mit den dort mehr als 60 000 Beschäftigten hat keinen öffentlichen Teil. Fest stehe aber, dass die Folgen des Diesel-Debakels thematisiert werden. Zur Schuldfrage seien dabei noch keine Antworten zu erwarten. Auch zum sogenannten Zukunftspakt soll es Wasserstände geben. Mit ihm wollen Betriebsrat und Unternehmen die Reformen der gewinnschwachen Kernmarke VW-Pkw mit Sicherheiten für die Belegschaft verzahnen.

Für neuen Wirbel bei VW hatte vor wenigen Wochen auch der Streit mit zwei Zulieferern gesorgt. Ein Lieferstopp legte die Bänder lahm, Tausende Wagen wurden nicht produziert. Gesprächsstoff gibt es also mehr als genug für die Betriebsversammlung. Sie steigt in Halle 11.

dpa

Tanken und Heizen ist für Verbraucher in Deutschland nach wie vor deutlich günstiger als vor einem Jahr. Das dämpft die Teuerung - zum Leidwesen von Währungshütern, die gerne etwas mehr Inflation hätten.

13.09.2016

Edeka bereitet sich Medienberichten zufolge auf ein Scheitern seiner Pläne für eine Komplettübernahme des Rivalen Kaiser's Tengelmann vor.

Nach Informationen der "Lebensmittel Zeitung" will der Handelsriese im Falle einer Zerschlagung der Handelskette alle kartellrechtlich unproblematischen Standorte der Supermarktkette übernehmen.

13.09.2016

15 Euro in München, 4 Euro im Fichtelgebirge: In den Großstädten steigen die Mieten weiter, auf dem Land sind Wohnungen günstig. Hier wie dort schafft das große Probleme.

13.09.2016
Anzeige