Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wirtschaft Verdi ruft zur Air-Berlin-Demo auf
Nachrichten Wirtschaft Verdi ruft zur Air-Berlin-Demo auf
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:32 14.11.2017
Noch immer bangen viele Beschäftigte der Air Berlin um ihre Zukunft. Mit einer Demonstration in Berlin bitten sie um Hilfe. Quelle: dpa
Anzeige
Berlin

Hunderte Beschäftigte der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin wollen in der kommenden Woche in der Hauptstadt demonstrieren. Auf der Homepage www.airberlin-demo.de rufen die Organisatoren zu der Demonstration am 22. November auf, bei der sie gegen „die aktuellen Vorgänge und ,Machenschaften’ bei der Air Berlin und im Luftverkehr“ protestieren wollen.

Die Gewerkschaft Verdi unterstützt die Kundgebung, die durch das Berliner Regierungsviertel führt. „Die Beschäftigten fühlen sich von der Lufthansa und der Politik im Stich gelassen“, sagt der Sprecher der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft Verdi in Berlin-Brandenburg, Andreas Splanemann, der MAZ.

Kein Personal dürfe „ausgesiebt“ werden

Nach der Pleite von Air Berlin brauchen tausende Mitarbeiter neue Jobs. Zwar übernimmt die Lufthansa einen Teil der insolventen Fluggesellschaft, auf Gewerkschaftsseite wurde dennoch Kritik an dem Konzern laut. Denn im günstigsten Fall bleiben von den zu Beginn des Insolvenzverfahrens 7000 Beschäftigten mindestens 4400 Mitarbeiter ohne Job. Die Lufthansa-Tochter Eurowings bietet neue Stellen – auf die sich die Air-Berlin-Beschäftigen jedoch neu bewerben müssen. Die Lufthansa habe mit den sogenannten Slots, den auf dem Markt hart umkämpften Landerechten, „das Schnäppchen des Jahrzehnts gemacht“, verzichte aber darauf die Löhne und Arbeitsbedingungen zu übernehmen, so Splanemann. „Das empfinden viele als ungerecht.“

Kein Personal dürfe „ausgesiebt werden“, heißt es in einer Mitteilung der Air-Berlin-Beschäftigten. Mit der Kundgebung in Berlin wolle man auch dagegen demonstrieren, dass Air Berlin die Beschäftigten widerruflich freigestellt habe. Somit würden sie auch kein Lohn oder Arbeitslosengeld erhalten.

Zentrale Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt

Die Demonstration am 22. November startet um 13.30 Uhr am Washingtonplatz am Berliner Hauptbahnhof. Der Zug soll entlang der Spree gehen mit einer zentralen Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt. Gastredner wird nach Angaben der Organisatoren der Rechtsanwalt und Linken-Politiker Gregor Gysi sein.

Von Diana Bade

Der Beitrag für die gesetzliche Rente soll ab 2018 lauf 18,6 Prozent sinken. Das teilte der Vorstandsvorsitzende der Rentenversicherung, Alexander Gunkel, am Dienstag mit. Für die positive Entwicklung sind zwei Faktoren ausschlaggebend.

14.11.2017

Die deutsche Wirtschaft geht mit Rückenwind in den Jahresendspurt. Vor allem der Außenhandel beflügelt das Wachstum – allen Sorgen um den Freihandel zum Trotz.

14.11.2017

Die Zinsen sind niedrig, die Verbraucher in Kauflust und die Unternehmen in Toplaune – die deutsche Wirtschaft präsentiert sich in glänzender Verfassung. Wie lange hält der Schwung?

23.02.2018
Anzeige