Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wirtschaft Vergleich von Girokonto-Gebühren soll leichter werden
Nachrichten Wirtschaft Vergleich von Girokonto-Gebühren soll leichter werden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:38 16.08.2015
EC-Karten verschiedener Banken. Künftig sollen die Gebühren für ein Girokonto übersichtlicher einsehbar sein. Quelle: Tobias Kleinschmidt
Anzeige
Berlin

Darin ist festgelegt, dass die Kreditinstitute für die einzelnen Gebühren keine verschwurbelten Begriffe benutzen dürfen, die für Laien nur schwer verständlich sind. Stattdessen soll eine "standardisierte Zahlungskontenterminologie" verwendet werden.

Außerdem sollen Webseiten, auf denen Verbraucher die Konditionen verschiedener Anbieter vergleichen können, von staatlicher Seite ein Zertifikat erhalten, wenn sie bestimmte Standards erfüllen. Dazu gehört beispielsweise, dass sie nicht nur die Gebühren auflisten, sondern auch erwähnen, über wie viele Filialen und Geldautomaten die jeweilige Bank verfügt. Das freut vor allem Institute, die einen umfassenden persönlichen Service anbieten und nicht nur eine Hotline.

"Es gibt einige gute Ansätze", sagte Frank-Christian Pauli, Finanz-Referent beim Verbraucherzentrale Bundesverband. Eine Vereinheitlichung bestimmter Begriffe und ein Übersichtsblatt mit den wichtigsten Kosten zum Konto seien aber noch in der europäischen Abstimmung. "Von ihnen wird es mit abhängen, wie gut der Vergleich gelingt", fügte Pauli hinzu.

Der Entwurf schreibt den Banken auch vor, was sie tun müssen, damit die Kunden den "Umzug" ihres Girokontos zu einem anderen Kreditinstitut möglichst einfach bewerkstelligen können.

Mit dem geplanten Gesetz werden zum Teil auch EU-Vorgaben umgesetzt. Die abschließenden Beratungen in Bundestag und Bundesrat werden für Anfang 2016 erwartet.

Aus Sicht des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes gibt es in Sachen Vergleichbarkeit und Wechselservice allerdings keinen Handlungsbedarf. Ein Verbandssprecher sagte: "Aus unserer Sicht stellen die neuen Regelungen keine Verbesserung für die Verbraucher dar, denn bei den Gebühren besteht bereits heute vollständige Transparenz und auch der Wechsel zu einer anderen Bank ist völlig unproblematisch."

dpa

Berlin (dpa) - Die wochenlange Hitzewelle wird die deutschen Stromverbraucher mit zweistelligen Millionenkosten belasten. Die Gründe dafür: Eine sehr hohe Produktion von Sonnenstrom aus Photovoltaik-Anlagen im Norden, viele Ökostromexporte nach Südosteuropa und enorme Probleme in Polen, wo der Strom knapp ist.

16.08.2015

Zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres stehen die Chancen auf eine Lehrstelle in Deutschland noch gut: Die Bundesagentur für Arbeit zählte Ende Juli etwas mehr offene Ausbildungsplätze als noch unversorgte Bewerber.

16.08.2015

Für heimische Äpfel werden Verbraucher in diesem Jahr aller Voraussicht nach tiefer in die Tasche greifen müssen. Nach der Ernte-Prognose, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, werden diesmal rund 885 000 Tonnen Äpfel von den Bäumen geholt.

16.08.2015
Anzeige