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Wirtschaft Weltbank: Eurozone auf Wachstumskurs
Nachrichten Wirtschaft Weltbank: Eurozone auf Wachstumskurs
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14:31 11.06.2015
Die niedrigen Zentralbankzinsen und eine bessere Kreditvergabe tragen zum Plus in Europa bei. Quelle: Jens Wolf
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Washington

e. Im Januar waren die Ökonomen noch von 1,1 Prozent Wachstum ausgegangen. Zugleich setzten sinkende Ölpreise und eine wahrscheinliche Zinserhöhung in den USA viele Entwicklungs- und Schwellenländer unter Druck.

Die bisherigen Garanten für das Wachstum der globalen Konjunktur müssten sich mit Reformen und Investitionen auf schwierige Zeiten vorbereiten, warnte die Weltbank mit Sitz in der US-Hauptstadt.

"Die Entwicklungsländer waren ein Motor des globalen Wachstums nach der Finanzkrise, aber jetzt müssen sie mit einem schwierigeren Umfeld zurechtkommen", sagte Weltbank-Präsident Jim Yong Kim laut einer Mitteilung. Ihr Wachstum falle dieses Jahr mit 4,4 Prozent um 0,4 Prozentpunkte niedriger als zuletzt geschätzt.

Für das von einem Korruptionsskandal erschütterte Brasilien korrigierte die Weltbank ihre Prognose um 2,3 Prozentpunkte nach unten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde dort um 1,3 Prozent sinken. Deutlich schlechter sehe es auch in Mexiko, Algerien und der Türkei aus. Für die kommenden beiden Jahre hält das Institut an seiner Prognose für die Entwicklungsländer von 5,2 und 5,4 Prozent Wachstum nahezu unverändert fest.

Die erwartete Zinserhöhung durch die US-Notenbank "könnte den Kapitalfluss einschränken und die Kreditkosten erhöhen", sagte Weltbank-Chefökonom Kaushik Basu. Insgesamt könnte gemessen am BIP rund 1,8 Prozent weniger Investitionen in betroffene Staaten fließen. Vor allem Länder, die als Exporteure bereits unter den Niedrigpreisen für Rohstoffe wie Öl und Kohle litten, könnten weiter in Mitleidenschaft gezogen werden.

Besser gehe es hingegen rund sechs Jahre nach dem Ende der Krise wieder den großen Volkswirtschaften. In der Eurozone helfe der schwache Euro der Exportwirtschaft. Positiv wirke sich auch der sinkende Ölpreis aus, der zu mehr Konsumausgaben führe. Niedrige Leitzinsen und eine höhere Kreditvergabe durch Banken trügen ebenfalls zum Plus bei. Für 2016 rechnet die Weltbank mit einem Plus von 1,8 Prozent. 2017 soll es bei 1,6 Prozent liegen.

Die Weltwirtschaft werde 2015 insgesamt um 2,8 Prozent zulegen, erklärte das Finanzinstitut weiter. Damit revidierte es seine letzte Schätzung vom Januar um 0,2 Prozentpunkte nach unten. Für 2016 und 2017 rechnet die Weltbank mit einem Plus von 3,3 sowie 3,2 Prozent.

dpa

Der Mindestlohn hat nach Erkenntnissen von Arbeitsmarktforschern die Schaffung neuer Jobs in Deutschland gebremst. Nach Abzug von Saison- und Kalendereffekten sei die Zahl der Erwerbstätigen im ersten Quartal 2015 kaum noch gestiegen, berichtete das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Donnerstag in Nürnberg in seiner jüngsten Beschäftigungsbilanz.

11.06.2015

Die deutschen Hersteller von Robotern und Automation blicken optimistisch in die Zukunft. "Aufgrund unserer robusten Auftragseingänge werden wir auch im laufenden Jahr auf Wachstumskurs bleiben", sagte Hans-Dieter Baumtrog, Vorstandsvorsitzender des Fachbereichs Robotik und Automation im Maschinenbauverband VDMA, in Frankfurt.

11.06.2015

Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die Kreditbewertung Griechenlands weiter herabgestuft. Die Bonitätsnote sinke auf "CCC" von "CCC+", teilten die Kreditwächter am Mittwoch mit.

11.06.2015
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