Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 18 ° wolkig

Navigation:
Weniger Aufträge im Maschinenbau

Maschinenbau Weniger Aufträge im Maschinenbau

Weniger Bestellungen im Inland, Stagnation im Ausland: Die deutschen Maschinenbauer warten weiter auf den ersehnten Aufschwung. Im Mai gingen real zwei Prozent weniger Aufträge ein als im Vorjahr, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mitteilte.

Voriger Artikel
Elektromüll: Entsorger setzen auf mehr Recycling
Nächster Artikel
EuGH macht strenge Auflagen für Vertiefung von Weser und Elbe

Das Griechenland-Drama hat zwar bisher keine Spuren in der deutschen Maschinenbau industrie hinterlassen, doch insgesamt läuft das Geschäft noch nicht so wie erhofft.

Quelle: Jens Wolf/Symbolbild

Frankfurt/Main. e. Das Griechenland-Drama hat zwar bisher keine Spuren in der deutschen Schlüsselindustrie hinterlassen, doch insgesamt läuft das Geschäft noch nicht so wie erhofft.

"Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer warten weiter auf den Durchbruch", sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Es wird für die Branche schwieriger, ihre Voraussage für 2015 zu erreichen.

"Wir gehen davon aus, dass wir uns im Laufe des Jahres schrittweise unserer Prognose von 2 Prozent Produktionsplus nähern können", sagte Wiechers. Von Januar bis einschließlich April verzeichnete die Branche ein Plus bei der Maschinenproduktion von 1,1 Prozent. Entscheidend werde die weitere Entwicklung in den Hauptmärkten Europa, USA und den Schwellenländern sein.

Die Griechenland-Krise hat bisher keine Schrammen hinterlassen. "Griechenland ist für uns kein großer Markt, er rangiert nur auf Platz 54 der Exportrangliste des deutschen Maschinenbaus", erläuterte der Chefvolkswirt. Lediglich 0,2 Prozent aller Maschinenausfuhren gingen im vergangenen Jahr in das Krisenland, das entsprach einem Wert von 360 Millionen Euro.

"Wir hatten eine erfreuliche Entwicklung in den vergangenen drei Jahren bis ins erste Quartal dieses Jahres hinein", sagte Wiechers. Dieses Plus dürfte allerdings bald aufgezehrt sein.

Das Inlandsgeschäft schwächelte im Mai erneut. Die Bestellungen lagen um vier Prozent unter dem Vorjahresniveau, der Auftragseingang aus dem Ausland stagnierte. Deutlich weniger Order als vor einem Jahr kamen aus den Euro-Partnerländern (minus 6 Prozent).

In dem von Schwankungen weniger beeinflussten Drei-Monats-Vergleich März bis Mai sank der heimische Ordereingang um 2 Prozent, das Auslandsgeschäft verbuchte ein Plus von 1 Prozent. Unter dem Strich stagnierte der Auftragseingang.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 12.195,50 -2,02%
TecDAX 2.264,75 -1,18%
EUR/USD 1,1661 +0,24%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

LINDE 169,45 -0,46%
BAYER 111,12 -0,86%
DT. BÖRSE 92,48 -1,02%
INFINEON 18,50 -5,06%
VOLKSWAGEN VZ 136,55 -4,30%
CONTINENTAL 190,60 -3,68%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 118,68%
Allianz Global Inv AF 112,68%
Crocodile Capital MF 102,99%
BlackRock Global F AF 102,66%
NORDINTERNET AF 98,52%

mehr

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Ist es gut für Pritzwalk, dass sich im Rathaus eine Veränderung anbahnt?