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Wirtschaft Weniger Aufträge im Maschinenbau
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11:57 01.07.2015
Das Griechenland-Drama hat zwar bisher keine Spuren in der deutschen Maschinenbau industrie hinterlassen, doch insgesamt läuft das Geschäft noch nicht so wie erhofft. Quelle: Jens Wolf/Symbolbild
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Frankfurt/Main

e. Das Griechenland-Drama hat zwar bisher keine Spuren in der deutschen Schlüsselindustrie hinterlassen, doch insgesamt läuft das Geschäft noch nicht so wie erhofft.

"Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer warten weiter auf den Durchbruch", sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Es wird für die Branche schwieriger, ihre Voraussage für 2015 zu erreichen.

"Wir gehen davon aus, dass wir uns im Laufe des Jahres schrittweise unserer Prognose von 2 Prozent Produktionsplus nähern können", sagte Wiechers. Von Januar bis einschließlich April verzeichnete die Branche ein Plus bei der Maschinenproduktion von 1,1 Prozent. Entscheidend werde die weitere Entwicklung in den Hauptmärkten Europa, USA und den Schwellenländern sein.

Die Griechenland-Krise hat bisher keine Schrammen hinterlassen. "Griechenland ist für uns kein großer Markt, er rangiert nur auf Platz 54 der Exportrangliste des deutschen Maschinenbaus", erläuterte der Chefvolkswirt. Lediglich 0,2 Prozent aller Maschinenausfuhren gingen im vergangenen Jahr in das Krisenland, das entsprach einem Wert von 360 Millionen Euro.

"Wir hatten eine erfreuliche Entwicklung in den vergangenen drei Jahren bis ins erste Quartal dieses Jahres hinein", sagte Wiechers. Dieses Plus dürfte allerdings bald aufgezehrt sein.

Das Inlandsgeschäft schwächelte im Mai erneut. Die Bestellungen lagen um vier Prozent unter dem Vorjahresniveau, der Auftragseingang aus dem Ausland stagnierte. Deutlich weniger Order als vor einem Jahr kamen aus den Euro-Partnerländern (minus 6 Prozent).

In dem von Schwankungen weniger beeinflussten Drei-Monats-Vergleich März bis Mai sank der heimische Ordereingang um 2 Prozent, das Auslandsgeschäft verbuchte ein Plus von 1 Prozent. Unter dem Strich stagnierte der Auftragseingang.

dpa

Die deutsche Entsorgungswirtschaft setzt auf deutliche Fortschritte bei der Wiederverwertung von Elektroschrott durch die anstehende Gesetzesreform. Derzeit landen nach Branchenschätzungen in Großstädten maximal 30 Prozent der Elektro-Kleingeräte ordnungsgemäß bei Recyclingstellen, wie der Präsident des Branchenverbandes BDE, Peter Kurth, der Deutschen Presse-Agentur sagte.

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Die Griechenlandkrise bewegt den Eurokurs weiter kaum. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am Mittwoch im frühen Handel mit 1,1141 US-Dollar gehandelt und lag damit auf dem Niveau vom Dienstagabend.

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Das zum 1. Juni eingeführte Bestellerprinzip bei Maklerprovisionen, wonach bei der Vermietung einer Wohnung in der Regel der Vermieter die Courtage zahlen muss, hat sich ohne größere Probleme etabliert.

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