Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Weniger Zeitarbeit oder befristet Beschäftigte

Arbeitsmarkt Weniger Zeitarbeit oder befristet Beschäftigte

Mehr Menschen in Deutschland haben einen regulären Job. Dazu zählen auch Teilzeitstellen mit mehr als 20 Stunden in der Woche. Doch was ist ein "Normalarbeitsverhältnis"?

Voriger Artikel
Verfahren zu Edeka-Tengelmann-Deal zieht sich hin
Nächster Artikel
Ölpreise fallen weiter - Wachsende China-Sorgen belasten

Stellenanzeigen hängen im Fenster einer Zeitarbeitsfirma.

Quelle: Oliver Berg/Illustration

Wiesbaden. In Deutschland sind im vergangenen Jahr fast eine halbe Million zusätzliche reguläre Jobs entstanden.

Die Zahl der Erwerbstätigen in einem sogenannten Normalarbeitsverhältnis - unbefristet, voll sozialversicherungspflichtig mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden - stieg um rund 452 000 auf 24,5 Millionen, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte.

Hauptgrund ist der Anstieg der Beschäftigten mit einem Teilzeitjob von mehr als 20 Stunden um 12,3 Prozent auf 3,2 Millionen - Frauen sind hier überrepräsentiert. Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten erhöhte sich nur um rund 0,5 Prozent auf 21,3 Millionen.

Die Zahl der sogenannten atypisch Beschäftigten sank 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 132 000 Personen auf 7,5 Millionen. Dazu zählen befristet Beschäftigte, Teilzeit mit bis zu 20 Wochenstunden, geringfügig Beschäftigte sowie Zeitarbeiter. Damit habe sich der seit 2012 beobachtete Rückgang fortgesetzt, erklärten die Statistiker.

Vor allem Frauen arbeiten in diesen Jobs: Während nur 11,6 Prozent der erwerbstätigen Männer "atypisch" beschäftigt waren, lag der Anteil der Frauen bei 31,6 Prozent. Die Auswertung beruht auf Ergebnissen des Mikrozensus.

Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung kommt dagegen zu dem Ergebnis, dass die Zahl der atypisch Beschäftigten im vergangenen Jahr leicht gestiegen sei. Das WSI erfasst alle Teilzeitjobs, unabhängig von der wöchentlichen Arbeitsdauer, unter dieser Rubrik.

Vor allem Frauen arbeiten in Teilzeit. Allerdings wünschen sich viele mehr Arbeit. Von den 1,6 Millionen nach eigener Einschätzung unterbeschäftigten Teilzeitkräften sind dem Statistischen Bundesamt zufolge rund drei Viertel weiblich.

Frauen entscheiden sich meist wegen der Familie für einen Teilzeit-Job, Männer vor allem, weil sie keine Vollzeit-Stelle finden. Lange Teilzeitphasen können Nachteile bei Einkommen, Karriere und Alterssicherung mit sich bringen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 10.707,50 +1,85%
TecDAX 1.703,00 +0,98%
EUR/USD 1,0761 +2,14%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. BANK 15,46 +4,94%
BMW ST 82,36 +3,34%
INFINEON 15,79 +3,09%
LINDE 156,23 +0,00%
Henkel VZ 106,86 +0,26%
BEIERSDORF 75,80 +0,40%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 154,79%
Polar Capital Fund AF 102,15%
Stabilitas GOLD+RE AF 93,39%
Morgan Stanley Inv AF 91,64%
First State Invest AF 89,33%

mehr

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?