Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wirtschaft Wirtschaftsforscher warnen vor Preiskampf in der Stahlbranche
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaftsforscher warnen vor Preiskampf in der Stahlbranche
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:16 14.07.2015
Trotz einer kräftigen internationalen Konjunktur blieben die Stahlpreise weiter unter Druck. Quelle: Roland Weihrauch
Anzeige

Trotz einer kräftigen internationalen Konjunktur blieben die Stahlpreise weiter unter Druck, heißt es in dem am Dienstag vorgelegten Stahlbericht des Instituts.

"Die Phase kräftiger Zuwächse in der weltweiten Stahlerzeugung scheint vorüber zu sein. Darauf muss die derzeit noch auf hohe Zuwächse ausgerichtete Industrie notgedrungen reagieren", so die Forscher. Mit einer Kapazitätsauslastung von derzeit 89 Prozent stehe die deutsche Branche noch vergleichsweise gut da. International sei bereits im Durchschnitt fast ein Drittel der Kapazitäten ungenutzt.

In Deutschland rechnet das RWI nach einem leichten Rückgang der Rohstahlerzeugung im laufenden Jahr um 0,6 Prozent für 2016 wieder mit einem Plus um 2,1 Prozent auf 43,6 Millionen Tonnen. Weltweit sei dagegen vor allem durch den Neubau von Stahlwerken in Asien auch künftig mit einem weiteren Ausbau der Kapazitäten zu rechnen, so dass der Druck durch Exporte weiter wachsen werde. Vor allem in China existierten immer noch beträchtliche Überkapazitäten.

Die Nachfrage werde dagegen nur noch langsam zunehmen. Auch in Deutschland werde der Aufschwung derzeit vor allem von den privaten Konsumausgaben getragen und sei daher wenig stahlintensiv.

dpa

München (dpa) – Der frühere Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, hat schwere Vorwürfe gegen Richter des Münchner Oberlandesgerichts erhoben. Die Juristen hätten ihm im Prozess um Schadenersatz für die Pleite des Medienkonzerns Kirch vor vier Jahren tendenziöse Fragen gestellt, um dadurch ihre vorgefertigte Meinung zu bestätigen, beklagte Ackermann am Dienstag vor dem Landgericht München.

14.07.2015

Die HypoVereinsbank soll wegen fragwürdiger Geldgeschäfte in früheren Jahren rund 20 Millionen Euro Bußgeld zahlen. Das sehe eine zwischen der Staatsanwaltschaft Köln und der HVB besprochene Lösung vor, die dem Aufsichtsrat der Bank bei dessen nächstem Treffen Ende Juli präsentiert werden solle, hieß es in einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstag), der in gut informierten Kreisen bestätigt wurde.

14.07.2015

Naturkatastrophen haben die Menschheit in diesem Jahr bislang deutlich weniger getroffen als in den vergangenen Jahrzehnten. Wie die Münchener Rückversicherung am Dienstag berichtete, sind im ersten Halbjahr annähernd 16 000 Menschen ums Leben gekommen - mehr als die Hälfte davon bei dem Erdbeben Ende April in Nepal.

14.07.2015
Anzeige