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Woidke schreibt Brandbrief an Kanzlerin

Bahnwerk Eberswalde Woidke schreibt Brandbrief an Kanzlerin

Das Bahnwerk Eberswalde könnte bald geschlossen werden. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke setzt sich weiter für einen Erhalt des Werks ein. Er hat einen Brief an Kanzlerin Angela Merkel geschrieben und sich für den Erhalt des Werks ausgesprochen.

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Quelle: dpa-Zentralbild

Eberswalde. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat sich einem Bericht zufolge bei Kanzlerin Angela Merkel (CDU) für den Erhalt des Bahnwerks in Eberswalde (Barnim) stark gemacht. In einem Brief appelliere er dafür, die Schließung des Instandhaltungswerks doch noch zu verhindern, berichtete am Sonntag die rbb-Nachrichtensendung „Brandenburg aktuell“. Woidke bitte die Kanzlerin, ihren Einfluss auf die Deutsche Bahn geltend zu machen. Die Bahn trage als bundeseigenes Unternehmen eine strukturpolitische Verantwortung.

Die Bahn will das Werk mit 350 Mitarbeitern Ende 2016 dichtmachen. Nach Gesprächen mit Investoren sagte Bahnchef Rüdiger Grube laut „Potsdamer Neuesten Nachrichten“, das Werk könne nicht verkauft werden. Die Bahn gab dazu bisher keine Stellungnahme ab. Ein Sprecher bestätigte lediglich ein Treffen von Grube und Betriebsräten am 11. Dezember. Laut rbb sind auch Gespräche mit Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) vereinbart.

Für die Stadt Eberswalde ist es denkbar, das von der Schließung bedrohte Bahnwerk zunächst selbst zu übernehmen. „Das wäre auch ein Angebot an die Deutsche Bahn“, sagte Bürgermeister Friedhelm Boginski (FDP) am Samstag im rbb-inforadio. Sollte es keine andere Möglichkeit zum Erhalt des Werkes geben, könnte die kommunale Hand es zunächst kaufen und einen privaten Investor suchen. „Das ist ernsthaft und das wird geprüft“, so der Bürgermeister. Allerdings setze er zuerst auf die Hilfe des Landes, die ihm Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) zugesagt habe.

Von dpa

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