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ZAB sorgte für 50 000 Jobs in Brandenburg

Neuer Name zum Jubiläum ZAB sorgte für 50 000 Jobs in Brandenburg

Die Zukunftsagentur Brandenburg (ZAB) ist gemessen an ihren Zahlen eine Erfolgsgeschichte: Seit ihrer Gründung vor 15 Jahren begleitete sie 4538 Innovationsprojekte und sicherte tausende Jobs. Jetzt erhält die Agentur einen neuen, alten Namen.

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Die Zukunftsagentur Brandenburg in PotsdamQuelle: ZAB

Potsdam. Die Zukunftsagentur Brandenburg (ZAB) ist gemessen an ihren Zahlen eine Erfolgsgeschichte: Seit ihrer Gründung vor 15 Jahren begleitete sie 4538 Innovationsprojekte und Existenzgründungen. Sie sorgte für 1441 Unternehmensansiedlungen in Brandenburg und damit insgesamt für 49 312 Arbeitsplätze. „Wir erwarten in diesem Jahr noch den 50 000. Arbeitsplatz, der durch uns geschaffen oder gesichert wurde“, bilanzierte Steffen Kammradt, Geschäftsführer der ZAB, am Dienstag in Potsdam. Lange wird er nicht mehr Chef der ZAB sein: Denn die Agentur ändert ihren Namen.

Zurück in die Zukunft: Wirtschaftsförderung Brandenburg

Ab 2017 soll die ZAB unter dem Namen „Wirtschaftsförderung Brandenburg“ auftreten. Damit knüpft die Zukunftsagentur gewissermaßen an ihre Gründung vor 15 Jahren an. Damals wurden die Wirtschaftsförderung, die Technologie- und Innovationsagentur sowie die Energiesparagentur unter einem Dach und dem Namen ZAB vereint. „Wir sind nicht mehr die Zukunftsagentur von 2001. Wir bieten unseren Kunden viel mehr“, erklärte Kammradt die Umtaufe. Neue Geschäfts- und Aufgabenbereiche seien dazugekommen, die Agentur biete im Vergleich zu anderen Wirtschaftsförderern in Deutschland ein einmalig breites Portfolio – von der Standortvermittlung bis zur Arbeitsmarktberatung.

Neue Strategie

Auch strategisch will sich die ZAB etwas umorientieren. Zwar soll die Anwerbung neuer Unternehmen weiter eine zentrale Rolle spielen, aber, so Kammradt: „Wir richten uns stärker auf die Bestandsentwicklung aus.“ Etablierte Unternehmen bei der Expansion zu begleiten, ist ein durchaus lohnenswertes Geschäft. Beispiel: Seit sich der Windradhersteller Vestas 2001 in der Lausitz angesiedelt hat, erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiter von 300 auf 700. Der Laminathersteller Classen, ebenfalls vor 15 Jahren in Baruth (Teltow-Fläming) gegründet, wuchs von 100 auf nunmehr 600 Mitarbeiter.

96 Beschäftigte hat die ZAB selbst, doch für den Marken-Relaunch musste laut Kammradt eine externe Agentur beauftragt werden – für 40 000 Euro. Im Preis inbegriffen ist ein Untertitel, ein Claim, wie es in der PR-Sprache heißt: „Standort.Unternehmen.Menschen“. „Das beschreibt unser Selbstverständnis“, erklärt der ZAB-Chef. „Es ist schwer, nach 15 Jahren einen neutralen Blick auf sich selbst zu haben“, begründete Kammradt den Einsatz einer externen Kommunikationsagentur.

Von Torsten Gellner

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