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Zusammenrücken in der Stahlkrise: Tata und Thyssenkrupp im Gespräch

Stahl Zusammenrücken in der Stahlkrise: Tata und Thyssenkrupp im Gespräch

Wegen der angespannten Lage der Stahlindustrie führt Thyssenkrupp Gespräche mit dem indischen Mischkonzern Tata. Beide Unternehmen bestätigten die seit Wochen kursierenden Gerüchte hierzu.

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Rohstahlrollen im Duisburger Stahlwerk von Thyssenkrupp: Der Stahlkonzern führt in der Krise Gespräche mit dem indischen Mischkonzern Tata.

Quelle: Oliver Berg/Archiv

Mumbai/Essen. "Die gesamte Stahlindustrie in Europa kämpft darum, in einer wirtschaftlich schwierigen Situation zukunftsfähig zu bleiben", hieß es in einer Stellungnahme von Thyssenkrupp am Samstag. "Wir haben auch immer gesagt, dass in einer solchen Situation jeder mit jedem spricht - unter anderem sprechen wir auch mit Tata Steel." Ob, wann und mit wem es zu einer Zusammenarbeit kommen werde, sei aber offen.

Am Freitagabend hatte Tata mitgeteilt, es solle ergründet werden, ob ein Gemeinschaftsunternehmen für das Stahlgeschäft in Europa eine sinnvolle Möglichkeit sei. Die Gespräche seien noch in einem frühen Stadium. Es gebe keine Garantie dafür, dass daraus auch etwas werde.

Für die Inder ist Thyssenkrupp nicht der einzige Kandidat, mit dem sie sprechen. Über eine Konsolidierung in der europäischen Stahlbranche wird angesichts des Drucks durch weltweit niedrige Stahlpreise schon seit längerer Zeit spekuliert. Immer wieder war dabei auch von einer Kombination von Thyssenkrupp und Tata die Rede.

Tata hatte im März angekündigt, sein Stahlgeschäft in Großbritannien verkaufen zu wollen. Durch das Brexit-Votum war die Unsicherheit über die Zukunft der britischen Stahlwerke aber deutlich gestiegen.

dpa

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