Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Zusammenschluss von AB Inbev und SABMiller führt zu Jobabbau

Getränke Zusammenschluss von AB Inbev und SABMiller führt zu Jobabbau

Es ist eine Megaübernahme: die Nummer eins der Bierbranche übernimmt die Nummer zwei. Das bleibt nicht ohne Folgen für die Beschäftigten. Betroffen sind vor allem Stellen in der Verwaltung.

Voriger Artikel
Verregneter Sommer: Weizen- und Rapsernte fällt mau aus
Nächster Artikel
Im Gaszoff zwischen Moskau und Minsk ist Lösung in Sicht

Der Brauereikonzern SABMiller übernimmt den Bier-Giganten Anheuser-Busch Inbev (AB Inbev).

Quelle: Daniel Karmann/Archiv

Leuven/London. Die Übernahme des Brauereikonzerns SABMiller durch den Bier-Giganten Anheuser-Busch Inbev (AB Inbev) geht nicht ohne den Verlust von Tausenden von Arbeitsplätzen über die Bühne.

Überflüssig durch die Fusion werden weltweit rund 3 Prozent aller Jobs, wie AB Inbev am Freitag mitteilte. Dies entspricht laut Angaben von Eingeweihten etwa 5500 Stellen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete.

Der Abbau erfolgt laut Unternehmen über einen Zeitraum von drei Jahren. Angesetzt werden soll der Rotstift vor allem in der Verwaltung. Betroffen ist insbesondere die Zentrale von SABMiller im britischen Woking sowie das Hauptstadtbüro in London, das geschlossen werden soll. Hauptsitz des fusionierten Konzerns wird Leuven in Belgien sein, wo AB Inbev beheimatet ist. Genauere Angaben, wie sich der Jobabbau auf die einzelnen Regionen verteilt, kann AB Inbev nach eigener Aussage derzeit noch nicht machen.

AB Inbev rechnet vier Jahre nach dem Zusammenschluss mit jährlichen Einsparungen von mindestens 1,4 Milliarden Dollar. Dem stehen 900 Millionen Dollar Einmalkosten in den ersten drei Jahren nach der Fusion gegenüber.

Durch den Verkauf von Töchtern und Beteiligungen reduziert sich die Belegschaft ebenfalls. Wo die Marktmacht des neu entstehenden Bierriesen zu groß werden würde, hatten die Wettbewerbsbehörden die Trennung von Geschäften zur Auflage gemacht. Dies betraf unter anderem MillerCoors in den USA, Peroni und Grolsch in Europa sowie Snow Beer in China. Zusammen kommen die beiden Konzerne nun aber immer noch auf über 400 Bier- und Softdrinkmarken.

AB Inbev war bereits vor dem SABMiller-Kauf der weltgrößte Bierkonzern. In Deutschland besitzt er Marken wie Beck's, Diebels, Franziskaner, Hasseröder oder Löwenbäu. Interessant ist SABMiller für die Belgier vor allem wegen der starken Präsenz in Schwellenländern insbesondere in Afrika.

Die wichtigsten behördlichen Genehmigungen für den rund 79 Milliarden britische Pfund (94 Mrd Euro) schweren Deal hat AB Inbev bereits in der Tasche. Die Aktionäre müssen aber noch zustimmen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 10.453,00 -1,64%
TecDAX 1.783,50 -1,04%
EUR/USD 1,1263 +0,31%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

THYSSENKRUPP 21,06 -0,08%
SAP 81,10 -0,23%
BEIERSDORF 83,82 -0,28%
DT. BANK 10,75 -5,23%
ALLIANZ 132,98 -2,30%
DT. POST 27,53 -2,00%

Wertpapiersuche

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
AXA IM Fixed Incom RF 211,35%
Bakersteel Global AF 155,39%
Crocodile Capital MF 129,14%
Stabilitas PACIFIC AF 128,12%
Morgan Stanley Inv AF 120,36%

mehr

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Clinton oder Trump: Wer wäre Ihrer Meinung nach der bessere US-Präsident?