Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wirtschaft Zweiter Streik bei Amazon in Leipzig
Nachrichten Wirtschaft Zweiter Streik bei Amazon in Leipzig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:46 27.05.2013
Beschäftigte des Internet-Versandhändlers Amazon streiken vor dem Werkstor in Leipzig. Quelle: Hendrik Schmidt/Archiv
Leipzig

e.

Trotz der kühlen und regnerischen Witterung harrten sie vor dem Werkstoren aus. "Vom Streikablauf her ist alles in Ordnung, nun muss nur noch die Geschäftsführung reagieren", sagte Lauenroth-Mago.

Die Gewerkschaft fordert für die Amazon-Beschäftigten einen Tarifvertrag nach den Konditionen des Einzel- und Versandhandels.

Das US-Unternehmen lehnt dies ab und orientiert sich nach eigenen Angaben an der Bezahlung in der Logistikbranche. Wegen des Streiks in Leipzig würden keine Auswirkungen für die Kunden erwartet, teilte das Unternehmen auf Anfrage mit. Am Morgen hätten sich weniger als 190 Mitarbeiter beteiligt.

Ein für den Nachmittag geplantes Treffen mit Kommunalpolitikern hatte Amazon wegen des Streiks wieder abgesagt. Kunden, Medienvertreter und Politiker würden regelmäßig in die Logistikzentren eingeladen.

Nachdem klar gewesen sei, dass gestreikt werde, seien die Politiker informiert worden, "dass der Eingang unseres Standorts unter Umständen schwer zu erreichen sein wird und dass Lärm unser Gespräch stören könnte - denn der Konferenzraum liegt zur Straße", begründete Amazon die Verschiebung des Treffens.

Gewerkschafter Lauenroth-Mago bedauerte dies. "Die Streikenden hätten auch gern mit den Politikern über ihr Anliegen gesprochen", sagte er.     

Anders als beim ersten Streik am 14. Mai waren am Montag am größten deutschen Amazon-Standort im osthessischen Bad Hersfeld keine Protestaktionen geplant.

In Sachsen und Hessen hatten sich die Verdi-Mitglieder von Amazon in Urabstimmungen für den Arbeitskampf entschieden. Amazon hat in Deutschland acht Versandlager und rund 9000 Mitarbeiter.

dpa

Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) wird erstmals seit mehr als 60 Jahren nicht mehr an den Frühjahrs- und Herbstgutachten der Bundesregierung mitwirken.

27.05.2013

Das Bundeskartellamt ermittelt jetzt auf "konkreterer Grundlage" wegen Dumpingverdachts gegen die Deutsche Post DHL. "Es ist noch zu früh für eine abschließende Beurteilung: klar ist jedoch, dass die Einleitung des Verfahrens nicht aus der Luft gegriffen war", sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montag).

27.05.2013

Die Lage an den Internationalen

Wertpapierbörsen am 27.05.2013 um 15:15 Uhr (New York Vortagsschluss):

* Vortagesstand

Quelle: Reuters/oraise

Stand: 27.05.2013 15:15 Uhr

dpa

27.05.2013