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Batterien und Akkus sicher lagern

Technik Batterien und Akkus sicher lagern

Falls Sie Ihre Batterien und Akkus eine Zeit lang nicht benutzen möchten, müssen Sie sie auf die richtige Weise aufbewahren, damit sie später noch einwandfrei funktionieren. Wir zeigen Ihnen, wie das geht.

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Quelle: @ leimaneagita - depositphotos.com

Batterien und Akkus sind temperaturempfindlich: Wenn es zu heiß wird, überhitzen sie schnell und gehen kaputt. Gleichzeitig vertragen sie aber auch Kälte nicht gut. Minusgraden sollten Sie sie nicht aussetzen, sonst funktionieren sie nicht mehr. Ideal ist zum Beispiel die Lagerung in einem kühlen, trockenen Keller. Haben Sie keinen, legen Sie die Batterien und Akkus in eine dunkle Schublade, das geht auch.

Batterien und Akkus nicht im Kühlschrank aufbewahren

Achten Sie darauf, dass die Energiespeicher nicht nass werden. Haben Sie zum Beispiel mit dem Gedanken gespielt, sie im Kühlschrank aufzubewahren, nehmen Sie davon lieber Abstand: Zwar ist es hier kühl und fast immer dunkel, aber es kann sich Kondenswasser bilden, das die Batterien zerstört.

Nur voll gespeichert lagern?

Vielleicht haben Sie auch schon den Tipp bekommen, dass Sie den Akku immer erst vollständig entladen sollten, ehe Sie ihn wieder aufladen, und dass Sie ihn nur voll aufgeladen lagern sollten. Dieser Tipp ist goldrichtig für die alten Nickel-Cadmium-Akkus (NiCd-Akkus), die heute kaum mehr Verwendung finden: Sie hatten ein sogenanntes Energiegedächtnis. Das bedeutet, dass sich der Akku „merkte“, wie hoch der Speicherstand war, als er weggelegt wurde. Wollten Sie diesen Akku später wiederverwenden, war es oft so, dass er sich nicht wieder aufladen ließ. Die NiCd-Akkus mussten Sie also voll aufgeladen lagern, wenn Sie sie später wieder einsetzen wollten.

Das sind die Regeln für neue Akkus

Die neuen Akkus in fast allen Geräten der letzten Jahre sind Lithium-Ionen-Akkus, die kein Energie-Gedächtnis haben. Diese laden Sie am besten auf zwischen 50 und 70 Prozent auf, ehe Sie sie kühl und dunkel lagern. Rund 15 bis 18 Grad sind ideal für sie. Wenn Sie die Akkus über mehrere Monate hinweg nicht benutzen, sollten Sie sie nach einigen Wochen wieder ins Ladegerät stecken und sie erneut auf 50 bis 70 Prozent laden.

Übrigens gilt für die Lithium- Ionen-Akkus auch nicht mehr die Regel, dass Sie sie erst ganz entladen müssen, ehe Sie sie neu aufladen. Sie können sie also ans Stromnetz anschließen, wann immer Sie die Gelegenheit dazu haben. Lassen Sie Ihr Handy nicht über Nacht an der Ladestation! Sobald es voll ist, wird es minimal ge- und entladen. So altert der Akku schneller, und die Ladekapazität nimmt insgesamt ab.

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