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Daten und Fakten zum Valentinstag

Liebende in Deutschland Daten und Fakten zum Valentinstag

Schon vor Hunderten Jahren bekamen Frauen Blumen zum Valentinstag – auch wenn er damals noch nicht so hieß. Doch wo kommt der Valentinstag eigentlich her? Wissenswertes zum Tag der Liebe.

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Knapp 60 Millionen Euro gaben die Deutschen im vergangenen Jahr zum Valentinstag für Blumen aus.

Quelle: dpa

Hannover. Der Valentinstag gilt als Tag der Liebenden. Aber warum eigentlich? Und wie gehen die Leute mit diesem Tag um? Die Blumenindustrie jedenfalls freut sich über den Valentinstag.

Ursprung des Valentinstags

Seit Jahrhunderten bekannt, ranken sich um seine Ursprünge Legenden. Im alten Rom gedachte man am 14. Februar der Göttin Juno, die als Beschützerin der Ehe galt. Schon damals bekamen Frauen Blumen. Namensgeber des Valentinstags soll der Bischof von Terni sein, der angeblich am 14. Februar 269 wegen seines christlichen Glaubens hingerichtet wurde. Valentin hatte trotz kaiserlichen Verbots Verliebte getraut und ihnen Blumen gegeben. Heute erfreuen sich Verliebte am Valentinstag mit kleinen Aufmerksamkeiten: An keinem Tag des Jahres werden in Deutschland mehr Blumen verschenkt.

Dass Blumensträuße am 14. Februar begehrt sind zeigt sich allerdings auch am Preis. Das Statistische Bundesamt hat für 2015 errechnet, dass Schnittblumen dann 7,7 Prozent teurer waren als im Jahresschnitt. Hält das Pfennigfuchser unter den Verliebten vom Kauf ab? Wohl kaum. Jedenfalls geben die Konsumforscher der GfK an, dass im vergangenen Jahr der Umsatz von Sträußen um den Valentinstag herum mit knapp 60 Millionen Euro gut doppelt so hoch war wie der einer durchschnittlichen Woche.

Glücklicher mit Trauschein

Paare sind übrigens besonders zufrieden, wenn sie verheiratet sind. Das fanden die niederländischen Wissenschaftler Judith Soons und Matthijs Kalmijn schon 2009 heraus.

Jeder zweite Erwachsene lebt in einer Ehe

Männer ab 18 Jahren leben zu 53 Prozent, Frauen zu 51 Prozent in einer Ehe. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Ausgewertet wurden die Daten des Mikrozensus. Je nach Alter ergeben sich zum Teil deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. In der Altersgruppe von 18 bis unter 35 Jahren waren deutlich mehr Frauen bereits verheiratet: 26 Prozent der Frauen gegenüber 16 Prozent der Männer lebten mit Ehepartner beziehungsweise -partnerin zusammen.

Im Alter von 35 bis unter 65 Jahren galt das für 62 Prozent der Männer und 64 Prozent der Frauen. Anders ist die Situation bei Personen im höheren Alter: Ab dem 65. Lebensjahr lebten 47 Frauen der Frauen in einer Ehe, auf Männer trifft das für 74 Prozent zu. Der wichtigste Grund hierfür sei die höhere Lebenserwartung der Frauen, hieß es.

Durchschnittliches Heiratsalter liegt bei über 30 Jahren

Das statistische Bundesamt errechnete auch das durchschnittliche Heiratsalter der Paare in Deutschland. 2015 heirateten Männer im Schnitt in einem Alter von 33,8 Jahren, Frauen im Alter von 31,2 Jahren. Damit sind die Hochzeitspaare älter als noch fünf Jahre zuvor. 2011 heirateten Männer durchschnittlich im Alter von 33,3 Jahren, Frauen im Alter von 30,5 Jahren.

Von dpa/epd/RND

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