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Wissen Forscher entdecken Mechanismus hinter Extremwetterlagen
Nachrichten Wissen Forscher entdecken Mechanismus hinter Extremwetterlagen
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12:09 18.08.2014
Eine Frau geht im Jahr 2007 während eines Orkans über eine Promenade. Quelle: Carsten Rehder / Illustration
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München/Potsdam

n. Das berichten die Wissenschaftler in der Zeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" ("PNAS").

Das Problem: Wenn die Zugbahn der sogenannten Jetstreams sich nicht verändert, fixiert dies die Wetterlage an einer Stelle. In der Folge kommt es zu extremen Hitzewellen und Dürren oder anhaltenden Regenfällen. Global hat sich die Zahl solcher andauernden Extremwetterlagen in den letzten 30 Jahren verdoppelt, sagt Peter Höppe, Leiter der GeoRisikoForschung des Rückversicherers Munich Re.

Welchen Einfluss der Klimawandel auf die immer gleiche Bewegung des Jetstreams hat, ist demnach unklar. Die PIK-Forscher sehen einen Zusammenhang. "Allerdings ist das bislang nur eine Hypothese, die zwar plausibel erscheint, aber keineswegs gesichert ist", kommentiert Höppe die Studie.

Weil Treibhausgase für eine Erwärmung der Arktis sorgen, schmelzen Schnee- und Eisflächen. Helle Flächen, die Sonnenstrahlung zum Großteil reflektieren, verschwinden, und die dunkleren Flächen erwärmen sich schneller durch die erhöhte Strahlungsabsorption. Der Temperaturunterschied zwischen Nord und Süd nimmt deshalb ab. Doch genau dieser Unterschied ist es, der den Starkwind normalerweise antreibt. "Die Erwärmung der Arktis und die immer häufigere langanhaltende Konstanz der Bahn der Höhenwinde korrelieren. Ob sie tatsächlich auch kausal zusammenhängen, muss noch bewiesen werden", meint Höppe.

dpa

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