Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wissen Forscher stoßen auf neue Räume der Einhornhöhle
Nachrichten Wissen Forscher stoßen auf neue Räume der Einhornhöhle
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:51 28.05.2014
Das Bild einer Spezialkamera zeigt einen noch unbekannten Hohlraum der Einhornhöhle. Quelle: Ges. Unicornu fossiele e.v.
Scharzfeld

Es handele sich um einen in elf Metern Tiefe gelegenen Raum mit mindestens 20 Metern Spannweite, sagte Betreiber Ralf Nielbock am Mittwoch. Das habe eine erste Erkundung mit Hilfe einer Spezialkamera ergeben. Andere neu entdeckte Bereiche seien noch nicht ausgeleuchtet worden, berichtete der "Harzkurier".

"Aus dem neu entdeckten Höhlenteil wurden bereits erste Knochenteile geborgen", sagte Nielbock. Sie stammten offenbar von einem Höhlenbären. Er gehe davon aus, dass der jetzt entdecke Höhlenteil seit Tausenden Jahren verschlossen war. Schon lange vermuteten Fachleute, dass die Einhornhöhle größer ist, als bislang bekannt war. Die derzeit begehbaren Gänge haben eine Gesamtlänge von rund 700 Metern, davon sind 300 Meter für Besucher erschlossen.

Die Höhle hatte schon vor Jahrhunderten Knochensammler angezogen. Die erste wissenschaftliche Grabung unternahm 1872 der Berliner Arzt und Urgeschichtler Rudolf Virchow. Höhlenpächter Nielbock, der selbst Geologe und Paläontologe ist, erforscht die Höhle seit rund drei Jahrzehnten. Wie seine Vorgänger stieß er dabei auf die Reste vieler urgeschichtlicher Tiere, wie Höhlenlöwen oder Höhlenbären. Insgesamt wurden rund 70 verschiedene Arten nachgewiesen. Zudem stieß Nielbock auf Steinwerkzeuge von Neandertalern. Seit mehr als 100 Jahren ist die Höhle auch für Besucher zugänglich. Pro Jahr kommen bis zu 25 000 Gäste.

dpa

Der Kopf hämmert, der Rücken "bricht durch", in den Knien sticht es, und das monate- und manchmal sogar jahrelang. Mehrere Millionen Menschen in Deutschland leiden unter chronischen Schmerzen.

28.05.2014

Die Jurazeit soll nach Forscherangaben fünf Millionen Jahre länger gedauert haben als bisher vermutet. Ein argentinisches Geologenteam schätzt anhand von Studien in der Andenprovinz Neuquén, dass die Jurazeit erst vor 140 Millionen Jahren in die Kreidezeit überging.

28.05.2014

Die Versorgung von Unfallopfern hat nach Einschätzung von Fachgesellschaften in den vergangenen zehn Jahren einen Qualitätssprung gemacht. Ein seit 1993 geführtes Trauma-Register zeige, dass heute nur noch 10 Prozent aller Schwerverletzten stürben, vor 20 Jahren seien es 20 Prozent gewesen, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie, Prof. Bertil Bouillon (Köln) am Dienstag beim zweiten weltweiten Traumakongress.

27.05.2014