Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wissen Gleich zwei Kometen fliegen nah an der Erde vorbei
Nachrichten Wissen Gleich zwei Kometen fliegen nah an der Erde vorbei
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:10 20.03.2016
Sternschnuppe am Nachthimmel. Gleich zwei Kometen fliegen zu Wochenbeginn kurz nacheinander an unserem Planeten vorbei.  Quelle: Patrick Pleul/Symbol
Pasadena

Der als 252P/LINEAR bekannte Komet werde die Erde bereits am Montag in einem Abstand von 5,2 Millionen Kilometern passieren, teilte Paul Chodash vom Jet Propulsion Laboratorium der Nasa in Pasadena (Kalifornien) mit. Er hat einen Durchmesser von etwa 230 Metern.

Am Dienstag folge der erst im Januar entdeckte und etwa halb so große P/2016 BA14 in ähnlicher Laufbahn, aber nur 3,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Vor ihm seien nur zwei andere bekannte Kometen der Erde so nahe gekommen, heißt es in einer Mitteilung aus Pasadena: einer davon, Komet D/1770 L1 (Lexell), im Jahr 1770 und der andere, Komet C/1983 H1 (IRAS-Araki-Alcock), 1983. Die bevorstehende "Tuchfühlung" bedeute keine Gefahr für die Erde, betonte Chodash. Der Abstand beider Kometen zur Erde sei sicher.

Mit bloßem Auge zu sehen sind die Kometen nicht. Dies sei nur mit Hochleistungsteleskopen möglich, hieß es von der Nasa.

dpa

Im Fall des toten Lassa-Patienten aus Köln hatten Experten die Gefahr einer Ansteckung für gering gehalten. Nun werden in Düsseldorf zwei Infizierte behandelt - doch die Uniklinik hat Entwarnung gegeben.

19.03.2016

Allein auf dem Meeresgrund der Nordsee liegen rund 600 000 Tonnen an Abfall. Selbst aus dem Weltall sind riesige Plastikstrudel auf dem Wasser des blauen Planeten zu erkennen. Ein "Runder Tisch Meeresmüll" soll nun deutsche Gegenmaßnahmen besser koordinieren.

18.03.2016

Vor wenigen Jahren kamen erstmals Überreste des Urmenschen Denisova ans Licht. Forscher versuchen seither zu ergründen, wie groß sein Beitrag zum Genom der Frauen und Männer heute ist. Eine neue Studie zeigt: Spuren hat er vor allem bei Menschen in Ozeanien hinterlassen.

17.03.2016