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17:37 11.03.2018
Ingrid Fischbach ist Patientenbeauftragte und Pflegebevollmächtigte der Bundes­regierung. Quelle: RND
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Hannover

Jeder kann in die Situation kommen, eine wichtige Entscheidung für die eigene Gesundheit fällen zu müssen. Dann sollte man sich sicher sein können, das Richtige zu tun. Was das Richtige ist, lässt sich oft aber nicht pauschal sagen. Bei Zweifeln am Befund oder der vorgeschlagenen Behandlung können Patienten eine unabhängige und von der Kasse finanzierte Zweitmeinung einholen.

Mit dem 2015 in Kraft getretenen Gesetz zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung wurde dieses Recht für alle gesetzlich Versicherten gestärkt. Bei bestimmten Eingriffen muss künftig der Arzt, der erstmals die Indikation stellt, den Patienten über das Recht auf eine sogenannte strukturierte Zweitmeinung aufklären.

Die Krankenkasse unterstützt eine Zweitmeinung

Zudem bieten viele Krankenkassen ihren Versicherten Zweitmeinungsverfahren an. Diese betreffen oft Operationen oder schwerwiegende Erkrankungen, zum Beispiel Krebs, bei denen die therapeutischen Konsequenzen weitreichend sein können. Wenn man eine Zweitmeinung einholen möchte, sollte man sich also auch bei der Krankenkasse erkundigen.

Aber auch außerhalb dieser formalen Verfahren kann es Situationen geben, in denen Patienten Zweifel an Diagnose oder Therapie ausräumen möchten.

Ein Arztwechsel ist jederzeit möglich

Durch das Recht auf freie Arztwahl ist es während einer laufenden Behandlung möglich, den Arzt zu wechseln. Ratsam ist trotzdem immer, das Vorgehen mit dem Arzt und der Krankenkasse zu besprechen. Erstens können so oft bereits im Gespräch mit dem ersten Arzt Ängste und Unsicherheiten geklärt werden. Und zweitens können auf diese Weise auch bereits vorhandene Untersuchungsergebnisse wie beispielsweise Laborwerte oder Röntgenaufnahmen gleich vom zweiten Arzt genutzt werden. Das vermeidet unnötige Eingriffe, beschleunigt das Verfahren und spart zudem noch Kosten. Und nicht zuletzt: Als Patient erwarte ich von meinem Arzt doch, dass er offen und ehrlich mit mir umgeht. Im Gegenzug sollte ich als Patient dem Arzt dann aber genauso gegenübertreten.

Von Ingrid Fischbach/RND

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