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Teelichter: Unterschätzte Brandgefahr

Unfallprävention Teelichter: Unterschätzte Brandgefahr

Teelichter sind beliebt: Die kleinen Kerzen werden gern bei besonderen Anlässen eingesetzt. Dabei sind sie alles andere als ungefährlich. Wir zeigen Ihnen, was Sie beachten müssen.

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Quelle: @ sc-images - depositphotos.com

Teelichter sind so konzipiert, dass sich im Verbrennungsvorgang das ganze Paraffin, aus dem sie bestehen, verflüssigt. Entsprechend heiß werden die metallenen Schälchen, in denen sich die Lichter befinden. Stellen Sie Teelichter daher niemals auf eine leicht brennbare Unterlage wie z.B. Papiertischdecken, Servietten oder Tannenzweige. Stattdessen gehören sie in eigens dafür vorgesehene Kerzenhalter, Gläser für Windlichte oder zumindest auf eine nicht brennbare, stabile Unterlage. Ein Fliesentisch trägt keinen Schaden davon, wenn Sie darauf ein Teelicht abbrennen lassen. Ein Holztisch hingegen weist später Brandflecken auf.

Keine Figuren aus Teelichtern formen

Das Alter des Geburtstagskindes oder ein Herz für den Schatz sollten Sie niemals aus Teelichtern formen! Werfen Sie ein Blick auf die Packung: Meist gibt der Hersteller Auskunft über einen Mindestabstand, in dem Sie die kleinen Lichter aufstellen sollten. Häufig sind das rund zehn Zentimeter. So gehen Sie sicher, dass sich die brennbaren Dämpfe, die sich über den kleinen Lichtern entwickeln, nicht vermischen und entzünden. Dadurch kann es nämlich zu großen Flammen mit einer immensen Hitzeentwicklung kommen.

Brennende Kerzen auf keinen Fall bewegen

Bewegen Sie die Teelichter nicht mehr, nachdem Sie sie angezündet haben. Einerseits sind sie sehr heiß – wenn Sie sie anfassen, können Sie sich die Finger verbrennen. Andererseits läuft aus den kleinen Schälchen leicht etwas von dem Paraffin aus, aus dem die Teelichter bestehen. Das ist ein brennbarer Stoff auf Erdölbasis, der sich mit Wasser nicht löschen lässt. So einfach sich ein Teelicht auspusten lässt, so kompliziert ist es, eine brennende Paraffinlache zu löschen: Sie müssen sie ersticken, indem Sie sie auspusten oder ihr den Sauerstoff nehmen. Ist die Flamme zu groß, funktioniert Auspusten nicht mehr. Hier kommt eine Löschdecke zum Einsatz oder alternativ ein Feuerlöscher, der für Flüssigkeitsbrände zugelassen ist. Beim Versuch, mit Wasser zu löschen, können große Stichflammen den Brand ausweiten.

Teelichter wirken harmloser als sie sind

Wenn Sie Teelichter mit der gebotenen Sorgfalt benutzen, passiert dabei nichts. Achten Sie nur auf den passenden Untergrund bzw. Kerzenhalter und den nötigen Sicherheitsabstand, dann können Sie sich an den kleinen Lichtern erfreuen. Verlassen Sie aber nie den Raum, in dem Sie ein Teelicht brennen haben, und lassen Sie keinesfalls Kinder oder ein Haustier mit den kleinen Kerzen unbeaufsichtigt! Flammen sind grundsätzlich faszinierend, und durch Unaufmerksamkeit oder Neugierde sind schon viele vermeidbare Wohnungsbrände entstanden.

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