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14:36 14.12.2018
Beim Kauf von Weihnachtsbäumen gibt es ein paar Dinge zu beachten. Quelle: epd
Hannover

Was wäre Weihnachten ohne geschmückten Tannenbaum? Wie traurig würde die Bescherung ablaufen? Wo würden die Geschenke ihren Platz finden? Undenkbar. Der Tannenbaum ist aus den deutschen Wohnzimmern nicht mehr wegzudenken. Er ist der symbolische Mittelpunkt des Weihnachtsfestes.

Was muss man beim Kauf eines Weihnachtsbaums beachten?

Auf Nadelverlust achten

Verliert die Tanne bereits im Geschäft beziehungsweise beim Händler seine Nadeln, ist der Baum vermutlich schon vor längerer Zeit gefällt worden. Steht ein solches Exemplar dann im warmen, trockenen Wohnzimmer, wird sich der Nadelverlust noch verstärken.

Auf den Stamm achten

Die Schnittstelle des Baumstammes ist ein weiteres Indiz für die Frische des Tannenbaumes. Ein frisch geschlagener Baum ist an einer weißen Schnittstelle zu erkennen.

Nordmanntannen

Als Weihnachts- oder Christbaum stehen eine Menge unterschiedliche Baumarten zur Auswahl. Am besten geeignet sind die klassischen Nordmanntannen. Diese haben einen gleichmäßigen Wuchs, eine außerordentlich lange Haltbarkeit, und ihre weichen Nadeln stechen nicht.

Wann soll man den Tannenbaum kaufen

Der beste Zeitpunkt für den Kauf des Tannenbaums ist einige Wochen vor Heiligabend. Kauft man den Baum zu früh, hält er sich nicht lange genug. Wartet man zu lange, könnte es zu Engpässen kommen, und im schlimmsten Fall steht man zu Weihnachten ohne Christbaum da.

Irrtum: Haarspray und Glycerin halten den Baum frisch

Tests haben bewiesen, dass Haarspray auf dem Baum sowie Glycerin im Wasser nicht gegen frühzeitiges Nadeln helfen. Wer seinen Baum frisch halten möchte, macht besser Folgendes: Den Baum so lange wie möglich an der frischen Luft lagern, zum Beispiel im Garten oder auf dem Balkon, und dort in einen Eimer voll Wasser stellen. Die Rinde anritzen, denn darüber nimmt der Baum die Feuchtigkeit auf.

Woher kommt der Tannenbaum?

Woher kommt der Brauch um den Christbaum eigentlich? Der Ursprung des Brauches vom Weihnachtsbaum liegt im 14. Jahrhundert. Bei den heidnischen Kulturen waren immergrüne Pflanzen ein Symbol der Lebenskraft und Fruchtbarkeit. Die Germanen hängten Tannenzweige an ihre Häuser und an öffentliche Orte, um etwa böse Geister fernzuhalten oder auf den nächsten Frühling zu hoffen.

Während des Mittelalters wurden ganze Bäume zu bestimmten Festlichkeiten geschmückt. Ein Beispiel hierfür ist der Maibaum.

Der Trend zur Dekoration von Weihnachtsbäumen begann zunächst an öffentlichen Plätzen. Ursprünglich wurden beispielsweise Äpfel, Nüsse oder auch Lebkuchen an den Baum gehängt. Dies hat sich, schätzungsweise im Laufe des 17. Jahrhunderts, verselbstständigt und so ging die Sitte von den Zünften in die städtischen Familienhaushalte über.

Ausbreitung des Weihnachtsbrauchs im 19. Jahrhundert

Während des 18. Jahrhunderts verbreitete sich der Brauch zunächst unter den Wohlhabenden, etwa den hohen Beamten oder reichen Bürgern. Zu der Zeit waren Tannenbäume in Mitteleuropa noch Mangelware und sehr teuer.

Im 19. Jahrhundert wurden schließlich künstlich Tannen- und Fichtenwälder angelegt, um die hohe Nachfrage zu decken. In der Folge wurde der Brauch zum Massenphänomen. Heute ist der Weihnachtsbaum nicht mehr wegzudenken. Jedoch wird dieser in der Regel nicht mehr mit Nüssen und Obst dekoriert, oder doch? Hier erfahren Sie, wie Sie Ihren Weihnachtsbaum schmücken können, damit sich Ihre Tanne in einen weihnachtlichen Hingucker verwandelt.

Von RND/tr

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