Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 5 ° Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
„Eine ganz schnelle, schmerzfreie Geschichte“

Der Patientenbericht „Eine ganz schnelle, schmerzfreie Geschichte“

Wer Brille und Kontaktlinsen leid ist, für den kann eine Lasereingriff eine echte Alternative sein: Alexandra Philipson hat sich dafür entschieden – und es nie bereut.

Voriger Artikel
Für mehr Klarheit
Nächster Artikel
Diese Ernährungsmythen können Sie vergessen

Der Eingriff ist schmerzfrei – wer seine Augen lasern lässt, braucht im Idealfall hinterher keine Brille mehr.
 

Quelle: Fotolia

Hannover. Zwar hatte Philipson die „lästige Brille“ bereits mit 15 Jahren gegen weiche, hochwertige Kontaktlinsen ausgetauscht. Doch auch wenn diese ihr bereits deutlich mehr Lebensqualität in puncto Augen ermöglichten, blieb der Wunsch nach einer Laser-OP. „Die Pflege der Linsen hat mich genervt, immer alle Utensilien überall mit hinschleppen zu müssen, ich wollte das nicht mehr.“ Hinzu kam der große Wunsch danach, gleich morgens nach dem Augenaufschlagen mit einem Blick alles erfassen zu können. Doch die Eltern hatten damals Vorbehalte, fanden den Eingriff mit 18 Jahren zu früh. Es dauerte weitere zehn Jahre, ehe es zur Laser-OP kam. 4000 Euro kostete der Eingriff, 2000 Euro pro Auge – letztlich wurde doch mit Unterstützung der Eltern aus dem Wunsch Realität. „Als es so weit war, hatte ich schon ein mulmiges Gefühl“, erinnert sich Philipson. Dabei sei der Eingriff „eine schnelle Geschichte gewesen“.

“Es war ein seltsamer Moment, als es aus meinem Auge qualmte“

Zunächst sei das Auge desinfiziert, leicht betäubt und aufgeklammert worden. Das Ganze habe nicht länger als zwei Minuten gedauert, das Lasern an sich gerade mal zehn Sekunden. „An den sehr unangenehmen verbrannten Geruch“, an den erinnert sie sich noch heute. „Es war schon ein seltsamer Moment, als es aus meinem Auge qualmte“, sagt Philipson im Nachhinein.

Und dann der Moment nach der OP. Für einen Moment sei erst mal alles schwarz gewesen. Doch der Arzt habe die junge Frau gut auf alle Schritte des Eingriffs vorbereitet. Also auch auf diesen irritierenden Moment direkt nach dem Lasern. Mit Abklingen der Betäubung sei dann aber recht schnell die Verbesserung der Sehschärfe deutlich geworden. Nach weiteren zwei Tagen auf dem Sofa – an denen das Auge etwas schmerzte und ziepte und von einer Speziallinse geschützt wurde – war bereits die Rückkehr in den Alltag möglich. Als die Schutzlinse schließlich bei der Nachkontrolle entfernt wurde, „konnte ich superscharf sehen“, sagt Philipson. Das eine Auge läge heute bei 0 Dioptrie, das andere bei –0,25. Brille und Kontaktlinsen gehören der Vergangenheit an. Philipson sagt heute:„Es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens.“

Patienten, die wie sie einen Laser-Eingriff in Erwägung ziehen empfiehlt sie, sich vorab gut zu informieren, auch über den Operateur: „Es lohnt sich, darauf zu schauen, wie viel Erfahrung derjenige mit der Lasertechnik hat.“

Von RND/caro

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Sollte der Flughafen Tegel auch nach Eröffnung des BER offen bleiben?

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-170322-99-772046_large_4_3.jpg
Fotostrecke: Perfekte Podolski-Party: Traumtor und Sieg gegen England