Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Greenpeace: Versenkte Felsbrocken sorgen für Artenvielfalt

Umwelt Greenpeace: Versenkte Felsbrocken sorgen für Artenvielfalt

Die von Greenpeace vor knapp acht Jahren in der Nordsee versenkten Felsbrocken haben nach Angaben der Umweltschutzorganisation die Artenvielfalt im Schutzgebiet Sylter Außenriff gefördert.

Voriger Artikel
56 000 Mal Hoffnung auf Leben: Spenderdatei wird 25
Nächster Artikel
Öl sank nach "Deepwater Horizon"-Unglück langsam auf Grund

Greenpeace-Aktivisten im August 2008 bei der Versenkung von Felsbrocken vor Sylt.

Quelle: Fred Dott / Greenpeace

Hamburg. Aufnahmen von Tauchern belegten, dass sich an den tonnenschweren Natursteinen Weichkorallen, Seenelken, Krebse und Fische angesiedelt hätten. "Die Unterwasserbilder zeigen, dass die Meeresbewohner Bereiche brauchen, in denen sie sich selbst überlassen bleiben", sagte Meeresbiologin Sandra Schöttner.

Greenpeace hatte im Sommer 2008 mehr als 300 Felsbrocken ins Meer geworfen. Damit sollten in dem Natura-2000-Schutzgebiet die Grund- und Schleppnetzfischerei sowie der Sand- und Kiesabbau verhindert werden. Das Landgericht Hamburg und die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord hatten die Aktion schließlich untersagt.

Jetzt forderte Greenpeace erneut, der auch für Fischerei zuständige Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) müsse sich für große fischereifreie Zonen in der Nordsee einsetzen, damit sich das Meer erholen könne.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wissenschaft

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-161203-99-408078_large_4_3.jpg
Fotostrecke: Real macht Barças Siegträume in 90. Minute zunichte