Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
Marsrover "Curiosity" sucht sich Laser-Ziele jetzt selbst aus

Raumfahrt Marsrover "Curiosity" sucht sich Laser-Ziele jetzt selbst aus

Der Marsrover "Curiosity" kann mit einem Laser Gestein untersuchen. Das ist nicht neu. Wie er seine Ziele aussucht hingegen schon.

Voriger Artikel
Marsrover "Curiosity" sucht sich Laser-Ziele jetzt selbst
Nächster Artikel
EU empfiehlt Zulassung von Medikament zur HIV-Prophylaxe

Der Rover «Curiosity» war vor rund vier Jahren auf dem Mars gelandet und sucht dort nach Spuren von früherem Leben.

Quelle: NASA/JPL-Caltech/MSSS

Washington. Der Marsrover "Curiosity" sucht sich die Ziele für seinen Lasersensor jetzt erstmals selbst aus. Es sei das erste Mal, dass diese Technik auf einer Planetenmission angewandt werde, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Donnerstag mit.

Mit dem Lasersensor kann der unbemannte Rover auf dem roten Planeten aus bis zu sieben Metern Entfernung feststellen, woraus beispielsweise ein Stein zusammengesetzt ist. Dabei messen bestimmte Instrumente Signale, die entstehen, wenn der Laserstrahl auf Gestein trifft. Wissenschaftler können anhand dieser Signale auf die chemische Zusammensetzung schließen.

Rund 350 000 mal hat der Marsrover den Laser in den vier Jahren seiner Mission schon benutzt, an rund 1400 Untersuchungszielen. Mithilfe einer speziellen Software kann "Curiosity" nun Bilder von einer Art Weitwinkel-Kamera analysieren und sich seine Untersuchungsziele automatisch aussuchen. Der Rover orientiert sich dabei an bestimmten Vorgaben, wie beispielsweise Größe oder Farbe von Steinen.

Die meisten Ziele legen allerdings immer noch die Nasa-Wissenschaftler fest. "Die Selbstständigkeit ist aber besonders hilfreich, wenn es schwierig ist, das Wissenschaftler-Team einzubinden - während einer langen Fahrt zum Beispiel", sagte Nasa-Forscherin Tara Estlin.

Der Rover "Curiosity" war vor rund vier Jahren auf dem Mars gelandet und sucht dort nach Spuren von früherem Leben. Er ist mit fast 900 Kilogramm und 3 mal 2,8 Metern der größte mobile Forschungsroboter, der bislang auf den Roten Planeten geschickt wurde.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wissenschaft

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-161203-99-408078_large_4_3.jpg
Fotostrecke: Real macht Barças Siegträume in 90. Minute zunichte