Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 5 ° bedeckt

Navigation:
"Philae" schweigt weiter: Weckruf aus ohne Erfolg

Wissenschaft "Philae" schweigt weiter: Weckruf aus ohne Erfolg

Der jüngste Weckruf von Raumfahrtexperten an den Landeroboter "Philae" auf dem Kometen "Tschuri" verhallte im All. Die Chancen, dass sich der kleine Roboter nun noch einmal meldet, schwinden drastisch.

Voriger Artikel
Silberschatz in Brandenburg entdeckt - mehr als 2100 Münzen
Nächster Artikel
Forscher weisen Plastikreste in Speisefischen nach

Der undatierte Screenshot aus einem Video zeigt die simulierte Landung von «Philae» auf dem Zielkometen "Tschuri".

Quelle: ESA/ATG medialab/dpa

Köln. Am Wochenende hatte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln ein Kommando zu "Philae" geschickt, das jedoch unbeantwortet blieb. "Es ist zu keiner Kontaktaufnahme gekommen", sagte "Philae"-Projektleiter des DLR, Stephan Ulamec am Montag. Die Chancen dafür würden jetzt jeden Tag schlechter, weil sich "Tschuri" von der Sonne wegbewege. Seit September wartet das DLR vergeblich auf ein Zeichen von "Philae".

Die DLR-Experten hatten dem Lander das Kommando gegeben, sein kreiselartiges Drallrad in seinem Inneren in Bewegung zu setzen. Sie hofften, dass "Philae" daraufhin bestenfalls Staub von seinen Solarpaneelen abrüttelt und sich besser zur Sonne ausrichtet. "Man sollte nicht zu enttäuscht sein. Wir wussten dass die Chancen gering waren. Aber wir wollten diese Chance nutzen, bevor man zu weit von der Sonne weg ist", sagte Ulamec.

Bis Ende Januar werde man auf Signale von "Philae" achten. "Aber dann muss man irgendwann auch mal realistisch sein, dass wir vermutlich nichts mehr von dem Lander hören werden", sagte der DLR-Projektleiter.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wissenschaft

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

f24bca64-bd47-11e6-93cf-1fd3784f57b6
Vom Aussterben bedroht: Diese Arten stehen auf der Roten Liste

Tierschützer sind besorgt: „Wir erleben derzeit das größte globale Artensterben seit dem Ende der Dinosaurier – und der Mensch ist die Ursache“, sagte der Vorstand der Naturschutzorganisation WWF Deutschland, Eberhard Brandes. Außer der Giraffe, stehen zahlreiche weitere Tiere auf der Todesliste.