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Wie werde ich...? Tischler/in

Ausbildung Wie werde ich...? Tischler/in

Der Beruf des Tischlers wird sehr oft mit folgendem Gefühlt beschrieben: Wenn man abends sieht, was man geschaffen hat, dann kann man zufrieden sein …

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Wo gehobelt wird, fallen Späne. Im Tischlerhandwerk zählt das Ergebnis.

Quelle: MAZ-online

Genauigkeit und sauberes Arbeiten, das sind einige der Voraussetzungen, die gegeben sein müssen.

Frauen sind in Tischlereien selten. Ihr Anteil unter den Auszubildenden liegt nach Angaben des Bundesverbands Tischler Schreiner Deutschland bei unter zehn Prozent. Heute ist die Arbeit auch weniger körperlich anstrengend als früher. Denn es werden mehr Maschinen eingesetzt als früher.

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Neben der Berufsschule verbringen die Auszubildenden den Großteil der Zeit in einem Betrieb zur praktischen Ausbildung. Sie lernen, wie sie Möbel und Inneneinrichtungen, Treppen, Türen und Fenster herstellen - und zwar von der Idee über die Skizze und den Konstruktionsplan bis zum fertigen Produkt samt Einbau beim Kunden.

Dazu kommen wichtige Kenntnisse über die zu verwendenden Materialien. Hier gilt es Massivhölzer, Edelhölzer, MDF-Platten und Furniere zu unterscheiden. Selbst Metall, Acryl, Kunststoff oder Naturstein bis hin zu Glas finden im Tischlerhandwerk ihre Verwendung. Es reicht nicht nur die Materialien zu unterscheiden, auch die Beschaffenheit der einzelnen Oberflächen spielen in der Verarbeitung eine maßgebliche Rolle.

Auch im Tischlerhandwerk hat in den letzten 20 Jahren die moderne Technik Einzug gehalten. So werden oft Zeichnungen und Pläne – sogar das Aufmaß vor Ort – mittels Computer statt per Hand gemacht.

Nach der Ausbildung und drei Gesellenjahren kann der Nachwuchs einen Meister machen, sich zum Bau- oder Möbeltischler spezialisieren oder sich etwa zum Restaurator oder Holztechniker weiterbilden.

Ein Schulabschluss ist nicht Voraussetzung für die Ausbildung, steigert jedoch die Chancen. Bewerber brauchen vor allem handwerkliches Geschick, räumliche Vorstellungskraft, Kreativität und Teamfähigkeit.

Bei den Tischlern gibt es immer weniger Auszubildende: Waren es 2008 nach Angaben des Bundesverbands noch 22 623, sank die Zahl 2011 auf 18 818 Azubis. Die Ausbildungsvergütung lag in Westdeutschland 2012 nach einer Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) bei durchschnittlich 570 Euro monatlich. Im ersten Lehrjahr verdienten angehende Tischler durchschnittlich 465 Euro, im zweiten 579 und im dritten 666 Euro. Vergleichszahlen aus Ostdeutschland liegen laut BIBB nicht vor. Gesellen kommen nach Angaben der Hans-Böckler-Stiftung auf rund 2300 Euro (West) und 1800 bis 2000 Euro (Ost) im Monat.

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Wer seine Bewerbungen per E-Mail verschickt, fordert am besten eine Lesebestätigung vom Empfänger an. Falls es zu einem Rechtsstreit kommt, könnte der Jobsuchende sonst vor Gericht nicht beweisen, dass er seine Unterlagen überhaupt verschickt hat. mehr