Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Resturlaub nach Elternzeit: Chef kann Aufschub verlangen

Arbeit Resturlaub nach Elternzeit: Chef kann Aufschub verlangen

Hat ein Arbeitnehmer bei der Rückkehr aus der Elternzeit noch viel Resturlaub, muss er diesen unter Umständen ins nächste Jahr verschieben. Zum Beispiel dann, wenn betriebliche Probleme drohen.

Voriger Artikel
Angeber und Faulpelze - Klare Kante für nervige Kollegen
Nächster Artikel
Die 7 größten Patzer beim Geschäftsessen

Ein Arbeitnehmer muss unter bestimmten Umständen seinen Resturlaub verschieben.

Quelle: Andrea Warnecke

Nürnberg. In bestimmten Fällen darf der Arbeitgeber verlangen, dass der Resturlaub eines Arbeitnehmers in das nächste Kalenderjahr übertragen wird. Das teilt der Deutsche Anwaltverein mit. Er weist auf eine Entscheidung des Arbeitsgerichts Nürnberg hin (Az.: 2 Ga 29/12).

In dem verhandelten Fall ging eine Arbeitnehmerin in Elternzeit, ohne alle Urlaubstage genommen zu haben. Nach ihrer Rückkehr stellte sie einen Urlaubsantrag - sie wollte die alten Tage direkt im Anschluss an ihre Elternzeit nehmen. Das ist möglich, weil der Alturlaub bei einer Elternzeit nicht wie üblich nach dem 31. März des Folgejahres verfällt. Dadurch wäre die Arbeitnehmerin für längere Zeit nicht auf ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt. Als der Arbeitgeber ihr das verweigerte, klagte die Frau vor Gericht.

Ohne Erfolg. Ein Arbeitgeber sei nicht verpflichtet, die alten Urlaubstage unmittelbar nach der Rückkehr aus der Elternzeit im laufenden Kalenderjahr zu bewilligen. Er dürfe verlangen, dass sie in das nächste Kalenderjahr übertragen werden. Bei der Addition von altem und neuem Urlaubsanspruch könne es zu erheblichen betrieblichen Problemen kommen, die eine Ablehnung rechtfertigen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Beruf & Bildung
Ausbildung bei der Pressedruck

Ausbildungsplatz zum Medientechnologen

Ausbildung bei der MVD

Wir bieten jungen Menschen attraktive Ausbildungsplätze.

Wenn es hart auf hart kommt, kann man mit einer Lesebestätigung eine Online-Bewerbung nachweisen.

Wer seine Bewerbungen per E-Mail verschickt, fordert am besten eine Lesebestätigung vom Empfänger an. Falls es zu einem Rechtsstreit kommt, könnte der Jobsuchende sonst vor Gericht nicht beweisen, dass er seine Unterlagen überhaupt verschickt hat. mehr