Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Tagesgeld im Zinstief - Worauf es beim Wechsel ankommt

Finanzen Tagesgeld im Zinstief - Worauf es beim Wechsel ankommt

Keine Frage: Für Sparer sieht es seit langem mau bei den Zinsen aus. Nur wenige Banken bieten für Tagesgeld eine Verzinsung 1 Prozent oder mehr. Auf ein Tagesgeldkonto verzichten sollten Kunden aber nicht, empfiehlt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Voriger Artikel
Scala-Sparer hoffen nach Urteil auf saftige Nachzahlungen
Nächster Artikel
Urteil: Rechtsschutzversicherung muss nicht alles abdecken

Tagesgeld-Konten sind meist flexibel. Steigt der Leitzins darf auch mit steigenden Tagesgeldzinsen gerechnet werden.

Quelle: Oliver Berg

Frankfurt. Drei Punkte, auf die es dabei ankommt.

Nach Angaben der

FMH-Finanzberatung in Frankfurt am Main sind es derzeit gerade mal vier Institute, deren Zinssätze zwischen 1,00 und 1,05 Prozent liegen. Der durchschnittliche Tagesgeldzinssatz liegt den Angaben gerade mal bei 0,39 Prozent. Für die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen eignet ein Tagesgeldkonto dennoch gut, um eine finanzielle Rücklage aufzubauen. Darauf kommt es bei der Anlage an.

 

 

Zinsen: Die Zinsen fürs Tagesgeld sind variabel, erklären die Verbraucherschützer. Die Höhe der Zinsen hängt unter anderem vom Leitzins der europäischen Zentralbank ab. Sollte der wieder steigen, darf auch mit steigenden Tagesgeldzinsen gerechnet werden. Zieht die eigene Bank in diesem Fall nicht mit, sollten Anleger über einen Wechsel nachdenken. Auch wenn die Zinsen beim eigenen Geldinstitut gesenkt werden, kann ein Wechsel lohnen.

 

 

Höhe der Rücklage: Grundsätzlich sollte die Rücklage mindestens den Nettogehältern von drei Monaten entsprechen. So können auch unerwartete, höhere Ausgaben wie eine kostspielige Autoreparatur problemlos beglichen werden. Wer das nicht kann, muss eventuell auf teure Dispokredite zugreifen oder vielleicht eine langlaufende, noch gut verzinste Geldanlagen teuer kündigen.

 

 

Einlagensicherung: Sparer sollten darauf achten, welchem Einlagensicherungssystem ihre Bank angehört. In Deutschland gibt es neben der gesetzlichen Einlagensicherung, bei der Einlagen bis zu 100 000 Euro pro Bank und Kunde gesichert sind, noch die institutionelle Sicherung der Volksbanken und Sparkassen sowie die freiwillige Einlagensicherung des Bankenverbandes. Bei Banken mit Sitz außerhalb Deutschlands oder der EU existieren andere Sicherungssysteme oder möglicherweise auch gar keine.

 

(Die genannten Zinssätze wurden erhoben am 07.08.2015.)

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Geld