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Lieferengpässe bei zwei Dutzend Impfstoffen

Gesundheit Lieferengpässe bei zwei Dutzend Impfstoffen

In Deutschland besteht ein Impfstoffmangel. Betroffen sind unter anderem Tetanus, Keuchhusten und Diphtherie. Grund sind Lieferengpässe. Das Paul-Ehrlich-Institut hat deshalb Alternativen aufgelistet.

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Das Paul-Ehrlich-Institut weist auf Lieferengpässe bei Impfstoffen hin. Zudem informiert es Patienten über Alternativprodukte. Foto: Franziska Gabbert

Berlin (dpa) - Bei zwei Dutzend Impfstoffen zum Schutz vor Krankheiten gibt es Lieferengpässe. Betroffen sind etwa Impfstoffe gegen Grippe, Diphtherie, Tetanus oder Polio. Das geht aus einer Aufstellung des Paul-Ehrlich-Institut im Internet hervor, die das Institut mit bestimmten Empfehlungen für Alternativen ergänzt hat.

Eine Sprecherin des für Impfstoffe zuständigen Bundesinstituts wandte sich gegen eine Warnung des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, nach der die Bevölkerung nicht mit Basisimpfstoffen versorgt werden könne.

"Bis zum Jahresende werden wir bestimmte Impfstoffe nicht bekommen, etwa den Impfstoff gegen Diphtherie, Keuchhusten und Tetanus", teilte der Verband in Köln mit. Weder einheimische Kinder noch oft ungeimpfte Flüchtlingskinder könnten angemessen versorgt werden.

Die Institutssprecherin wies den Eindruck zurück, es gebe riskante Lücken. "Einige Impfstoffe fallen derzeit aus, aber nicht der Impfschutz", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Auch für die Grundimmunisierung der von den Kinder- und Jugendärzten genannten Krankheiten stünden

Alternativen zur Verfügung. Mögliche Verzögerungen bei Auffrischungen seien vertretbar.

dpa

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