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Sport auf leerem Magen ist kein Kalorienkiller

Gesundheit Sport auf leerem Magen ist kein Kalorienkiller

Wer abnehmen will, sollte seine Diät mit Sport kombinieren. Viel nützt aber nicht viel: Wer gleich morgens auf nüchternen Magen trainiert, tut sich keinen Gefallen - und verliert auch nicht mehr Pfunde.

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Wer ordentlich frühstückt, hat mehr Power fürs Training. Foto: Andrea Warnecke

Frankfurt/Main. Soll Sport beim Abnehmen helfen, kommt es vor allem auf Ausdauer und möglichst regelmäßige körperliche Aktivität an. Morgendliches Ausdauertraining auf leeren Magen ist allerdings nicht sinnvoll. Darauf weist Prof. Winfried Banzer von der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) hin. Ein nüchterner Sportler könne nicht mit voller Intensität trainieren und verbrauche daher weniger Energie als nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit. Außerdem laufe er Gefahr, zu unterzuckern, erläutert Banzer.

Studien hätten zwar belegt, dass beim Frühsport auf leeren Magen der Fettanteil an den verbrannten Kalorien größer ist als zu anderen Zeitpunkten. Das erlaube aber nicht den Rückschluss, dass sich damit auch stärker abnehmen lässt. Wichtiger als der Gedanke an die Fettverbrennung sei für Freizeitsportler daher, die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems zu steigern, erklärt Banzer.

Außerdem komme es beim Abnehmen auf die insgesamt verbrauchten Kalorien und nicht nur auf den Anteil der Fettverbrennung am gesamten Energieverbrauch an. Wer durch Sport abspecken wolle, sollte daher möglichst regelmäßig in einem breiten Intensitätsspektrum trainieren. Weniger bedeutsam sei es, in einem bestimmten Pulsbereich aktiv zu sein, auch wenn viele Sportler davon ausgingen, dass ihr Körper in diesem Belastungsbereich am meisten Fett abbaut. Laut Banzer schwankt die Intensität, bei der am meisten Fett verbrannt wird, von Tag zu Tag.

dpa

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