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Stressauslöser finden: Das kann beim Abnehmen helfen

Gesundheit Stressauslöser finden: Das kann beim Abnehmen helfen

Eine gesunde Ernährung und viel Bewegung, trotzdem gibt die Waage nicht nach: Wenn die Kilos trotz Bemühungen nicht purzeln wollen, kann Stress die Ursache dafür sein.

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Dauerstress kann für Übergewicht mitverantwortlich sein.

Quelle: Friso Gentsch

Bonn. Betroffene müssen lernen den Auslöser zu erkennen und entsprechend damit umzugehen.

Manchmal reicht es zum Abnehmen nicht, sich anders zu ernähren und mehr Sport zu machen. Dann kann es angebracht sein, gezielt Stress zu reduzieren und zu lernen, richtig mit Belastungen umzugehen. Denn Dauerstress kann für Übergewicht mitverantwortlich sein, erläutert die Trainerin und Beraterin Katharina Wiechers. Zunächst gilt es, sowohl Stressauslösern wie auch Stressverstärkern im eigenen Leben auf die Spur zu kommen. Ein weiterer Schritt ist, angemessen mit den eigenen Stressreaktionen umzugehen. Sinnvoll sei, an allen drei Punkten anzusetzen, rät Wiechers in der Fachzeitschrift "Ernährung im Fokus" (Ausgabe 11-12/2013).

Um Stressauslöser zu erkennen, empfiehlt die Expertin das sogenannte instrumentelle Stressmanagement. Dabei geht es als erstes darum, herauszufinden, was einen stresst und in welchen Momenten Stress aufkommt. Dann sollte der Betroffene möglichst viele Ideen sammeln, wie er diese Situation bewältigen kann, etwa, indem er öfter mal "Nein" sagt, Aufgaben delegiert und seine Zeitplanung anders organisiert. Letzter Schritt ist, diese Ideen nach und nach auszuprobieren. Wenn eine nicht funktioniert, kommt die nächste an die Reihe. Die Hauptsache ist laut Wiechers, sich nicht in sein Schicksal zu fügen, sondern aktiv zu bleiben.

Stressverstärkern lässt sich mit mentalem Stressmanagement auf die Spur kommen. Das Ziel ist, seine inneren Einstellungen und Bewertungen zu verändern. Das bedeutet zum Beispiel, dass man die Ansprüche an sich selbst herunterschraubt oder sich fragt, ob eine Situation wirklich wert ist, sich darüber aufzuregen. Schwierigkeiten sollten Wiechers zufolge nicht als Bedrohung, sondern als Herausforderung angesehen werden. Außerdem rät sie, Dankbarkeit gegenüber kleinen, positiven Dingen zu entwickeln, die man im Laufe des Tages erlebt hat.

Um schließlich mit nie ganz vermeidbaren Stressreaktionen umgehen zu können, empfiehlt die Trainerin ein regeneratives Stressmanagement. Dazu gehört zum Beispiel, eine Entspannungstechnik wie die Progressive Muskelrelaxation zu erlernen, um gelassener zu sein. Auch mehr Bewegung im Alltag ist ratsam. Denn damit lässt sich die in Stressmomenten vom Körper bereitgestellte Energie abbauen und das Wohlbefinden steigern.

dpa

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