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Acer-Chef tritt nach Verlust zurück

Computer Acer-Chef tritt nach Verlust zurück

Der Chef des Computer-Herstellers Acer tritt nach einem hohen Quartalsverlust zurück. Es sei Zeit für ein neues Führungsteam, erklärte der langjährige starke Mann bei Acer, J.

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Das taiwanesische Unternehmen Acer wurde hart von der Schwäche des PC-Marktes getroffen. Foto: David Chang

Taipei. T. Wang, seinen Rückzug.

Der Nachfolger kommt aus dem eigenen Haus: Neuer Konzernchef wird zum Januar der bisherige Acer-Präsident Jim Wong. Der 59-jährige J.T. Wang will aber noch bis Ende Juni 2014 Vorsitzender des Verwaltungsrates bleiben.

Acer will jetzt sieben Prozent der rund 8000 Arbeitsplätze abbauen. Ein Ausschuss unter Leitung des 68-jährigen Gründers Stan Shih soll an einer Strategie-Wende arbeiten.

Acer verbuchte im dritten Quartal einen Verlust von rund 13 Milliarden Taiwan-Dollar (rund 330 Mio Euro), der Umsatz fiel im Jahresvergleich um knapp zwölf Prozent. Das Unternehmen aus Taiwan wurde hart von der Schwäche des PC-Marktes getroffen: Ein zentrales Produkt von Acer waren die abgespeckten Mini-Notebooks (Netbooks), die sich mit dem Vormarsch der Tablet-Computer so gut wie gar nicht mehr verkaufen.

Im vergangenen Quartal fiel der PC-Absatz von Acer laut den Markforscher von IDC um über ein Drittel auf 5,47 Millionen Geräte. Mit einem Marktanteil von 6,7 Prozent ist Acer die Nummer vier im schrumpfenden PC-Geschäft. Der Konzern baut zwar auch Tablets, doch sie können die Lücke, die das Ende der Netbooks aufriss, bisher nicht schließen. Acer setzte IDC zufolge im dritten Quartal 1,2 Millionen Tablet-Computer ab, was für einen Marktanteil von 2,5 Prozent reichte.

dpa

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