Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 0 ° Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Content-Piraten stellen BildPlus-Inhalte offen ins Netz

Medien Content-Piraten stellen BildPlus-Inhalte offen ins Netz

Axel Springer bietet seit vielen Monaten exklusive Inhalte der "Bild" online hinter einer Bezahlschranke an. Nun haben Inhalte-Piraten einen Klon von BildPlus ins Netz gestellt. Der Verlag will sich das nicht bieten lassen und geht juristisch gegen die Inhalte-Klauer vor.

Voriger Artikel
"Search FYI": Facebook baut Suchfunktion aus
Nächster Artikel
"Instant Articles" umstritten - digitale Kioske warten auf Profit

Der Springer Verlag hat rechtliche Schritte gegen die Inhalte-Piraten angekündigt. Foto: Maurizio Gambarini/Symbolbild

Berlin. Content-Diebe haben eine Website mit gestohlenen Berichten des kostenpflichtigen Online-Angebots BildPlus des Axel Springer Verlags ins Netz gestellt.

Auf dem Fake-Portal werden die Artikel in einer ähnlichen optischen Aufmachung wie das Original präsentiert, berichtete das private Portal toptestsieger.de, das von dem Berliner Daniel Brückner betrieben wird.

"Wir wehren uns juristisch gegen den Diebstahl unserer Inhalte", sagte ein Verlagssprecher der Deutschen Presse-Agentur. "Journalismus ist wertvoll und kostet Geld. Wer die Ergebnisse unserer journalistischen Arbeit stiehlt, muss mit juristischen Konsequenzen rechnen."

Für die Fake-Site wird ein Bürger im US-Bundesstaat Nevada als Verantwortlicher angegeben. Ob die Daten im offiziellen Whois-Eintrag allerdings authentisch sind, steht nicht fest. Die Domain wurde bereits im Juli 2015 angemeldet, so dass man davon ausgehen kann, dass es sich nicht um eine Protestaktion gegen das Vorgehen von Bild.de gegen den Einsatz von sogenannten Werbeblockern handelt.

Anwender, die mit einem aktivierten Werbeblocker auf die Website der "Bild" gehen, bekommen derzeit keine Inhalte zu sehen, sondern werden aufgefordert, entweder den Blocker abzuschalten oder ein Bezahlangebot zu akzeptieren. In diesem Zusammenhang geht der Springer-Verlag auch gegen Anleitungen im Netz juristisch vor, die zeigen, wie man diese Sperre umgehen kann.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Multimedia & Technik