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Gehackter Twitter-Account: Passwort ändern und Apps überprüfen

Internet Gehackter Twitter-Account: Passwort ändern und Apps überprüfen

Woher kommen diese seltsamen Tweets? Wer sich nicht erinnern kann, selbst dafür verantwortlich zu sein, ist vermutlich ein Hacker-Opfer. Dann sollte man schnell das Passwort ändern und besser noch mal unter "Apps" in den Einstellungen nachsehen.

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Twitter-Nutzer müssen ein neues, starkes Passwort vergeben, wenn ihr Account gehackt wurde.

Quelle: Julian Stratenschulte

Berlin. Tauchen im eigenen Twitter-Account plötzlich merkwürdige Beiträge auf, wurde das Nutzerkonto vermutlich gehackt. Betroffene sollten dann ihr Passwort ändern,

rät Twitter- so werden Angreifer wieder ausgesperrt. Wer für andere Dienste neben Twitter den gleichen Zugangscode benutzt, wählt auch dort einen neuen. Anschließend können die unerwünschten Tweets gelöscht werden.

 

Außerdem lohnt sich ein Blick in den Bereich "Apps" der Einstellungen: Hier sehen Nutzer, welche Anwendungen Zugriff auf ihr Konto haben. In der Regel sind das zum Beispiel die Twitter-Apps für eigene Smartphones und Tablets. Eventuell haben sich die Account-Hacker aber auch eine Hintertür zum Konto eingerichtet. Bei unbekannten Programmen, die erst vor kurzer Zeit hinzugekommen sind, klicken Anwender daher am besten auf "Zugriff widerrufen".

Ernster ist die Lage, wenn die Hacker das Passwort zum eigenen Account geändert haben, so dass der Nutzer selbst keinen Zugriff mehr hat. In diesem Fall können Opfer eines Angriffs unter http://dpaq.de/crCpI ihr Passwort zurücksetzen lassen, den neuen Code bekommen sie per Mail.

Um weitere Angriffe in Zukunft zu verhindern, muss vor allem

das neue Passwort gut gewählt sein. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt einen Code aus mindestens acht Zeichen, Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen und Ziffern, der möglichst nicht in Wörterbüchern vorkommt. Für zusätzliche Sicherheit bietet Twitter in den Einstellungen unter "Sicherheit und Datenschutz" außerdem eine sogenannte Anmeldebestätigung: Damit muss der Nutzer eine Anmeldung an einem unbekannten Computer erst über die Android-App oder mit einem per SMS verschickten Code bestätigen.

dpa

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