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Nokia mit erstem Tablet und neuen Phablets

Telekommunikation Nokia mit erstem Tablet und neuen Phablets

Neue Geräte und mehr Apps: Als künftige Microsoft-Tochter legt sich Nokia für die mobilen Windows-Betriebssysteme ins Zeug. Ein sechs Zoll großes Lumia-Smartphone kommt noch dieses Jahr. Auf das Nokia-Tablet werden Verbraucher länger warten müssen.

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Soll schick und robust zugleich sein: Die transparente Ummantelung des Asha 503.

Quelle: Nokia

Abu Dhabi. Nokia hat sein erstes Windows-Tablet und zwei neue Smartphones mit großem Display vorgestellt. Das Tablet heißt Lumia 2520 und besitzt ein 10,1 Zoll großes Full-HD-Display, das sich durch eine besonders hohe Leuchtdichte und eine reflexionsarme Oberfläche auszeichnen soll. Ein mit 2,2 Gigahertz getakteter Qualcomm Snapdragon 800 mit vier Kernen arbeitet als Prozessor in dem 8,9 Millimeter und 615 Gramm schweren Tablet.

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Tastatur, Hülle und Zusatzakku in einem: Mit dem optionalen Nokia Power Keyboard kann das Lumia 2520 erweitert werden.

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Neben LTE gehören 2 Gigabyte (GB) RAM, 32 GB Speicher, eine Kamera mit 6,8 Megapixeln (f/1,9) und zwei USB-Ports zur Ausstattung. Als Betriebssystem läuft Windows RT 8.1 auf dem Tablet. Der 8000 Milliamperestunden (mAh) starke Akku kann über eine optional erhältliche Batterie-Tastaturhülle namens Power Keyboard verstärkt werden.

Bei den neuen Smartphones handelt es sich um die Sechs-Zoll-Phablets Lumia 1520 und das Lumia 1320, die mit dem dritten Update des mobilen Betriebssystems Windows Phone 8 und LTE-Unterstützung ausgeliefert werden. Auf den Startbildschirmen finden mehr sowie größere Kacheln zur Steuerung von Apps und Handyfunktionen Platz als bisher.

Das 1520 kommt mit einem Full-HD-Display, 20-Megapixel-Kamera mit optischer Bildstabilisierung, 2 GB Ram und 32 GB Speicher. Wie im neuen Lumia-Tablet setzt Nokia auf den Snapdragon 800 als CPU. Zur besseren räumlichen Verortung des Tons bei Aufnahmen und Videos sind vier Mikrofone verbaut. Im 8,7 Millimeter dicken und 209 Gramm schweren Gehäuse aus recyceltem Polycarbonat findet ein 3400 mAh starker Akku Platz, der drahtlos geladen werden kann.

Das Lumia 1320 kommt mit HD-Display, Snapdragon-400-Prozessor, Fünf-Megapixel-Kamera, 1 GB RAM und 8 GB Speicher technisch etwas abgespeckter daher. Mit 9,8 Millimeter Dicke und 220 Gramm Gewicht trägt es aber etwas dicker auf.

Alle neuen Lumia-Modelle haben eine neue Kamera-App. Sie bietet einen Smart Mode, in dem man viele Bilder aufnehmen und nachher entscheiden kann, welches man behält. Neben einem Nacht- und einem Sport- gibt es auch noch einen manuellen Modus, bei dem sich die verschiedenen Regler als Halbkreise transparent übers Bild legen, so dass Änderungen sofort live sichtbar werden.

Für die Phablets ist auch die Anwendung Nokia Storyteller verfügbar, die die Bilder in einer Timeline sortiert und auf einer Karte den Aufnahmeort anzeigen kann. Außerdem sind Twitters Videodienst Vine und Istagram vorinstalliert, die ab sofort auch für Windows Phone verfügbar sind. Für das Tablet im Speziellen gibt es unter anderem den neuen Nokia Video Director und für Windows RT im Allgemeinen nun etwa auch die App Flipboard.

Außerdem hat Nokia drei neue günstige Feature-Phones mit Series-40-Betriebssystem angekündigt, deren rote, grüne, gelbe, blaue weiße oder schwarze Gehäuse transparent ummantelt sind. Das Drei-Zoll-Handy Asha 503 unterstützt UMTS, bietet eine Fünf-Megapixel-Kamera und ist auch als Dual-Sim-Version erhältlich. Es soll noch im vierten Quartal für 99 Euro in den Handel kommen. Die Modelle Asha 502 und 500 unterstützen nur GSM-Netze.

Das Lumia 1520 soll noch in diesem Jahr in den matten Farben Gelb, Weiß und Schwarz für 799 Euro in den Handel kommen, das schwarze oder orange Lumia 1320 im ersten Quartal 2014 für 399 Euro. Einen Preis und die Verfügbarkeit des Lumia 2520 für Deutschland nannte der Hersteller noch nicht. In USA, Großbritannien und Finnland soll das Tablet noch im vierten Quartal für 499 US-Dollar ohne Steuern (rund 365 Euro) in den Farben Rot und Weiß (glänzend) sowie Blau und Schwarz (matt) zu haben sein.

dpa

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