Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 11 ° Regenschauer

Navigation:
USA wollen China bei Supercomputern wieder überholen

Internet USA wollen China bei Supercomputern wieder überholen

Die USA wollen von China die Position des stärksten Supercomputers der Welt zurückerobern. Dazu wird eine Nationale Strategische Computer-Initiative gestartet, wie das Weiße Haus auf seiner Internetseite ankündigte.

Voriger Artikel
Programmierer-Plattform GitHub bekommt 250 Millionen Dollar
Nächster Artikel
BGH prüft Pflicht von Online-Anbietern zur Internetsperre

Den gilt es zu schlagen: Der Tianhe-2 (MilkyWay-2) im National Super Computer Center in Guangzhou, China, ist der stärkste Supercomputer der Welt.

Quelle: Top 500 Supercomputers Site/dpa

Washington. Die USA wollten einen Supercomputer entwickeln, der einen Exaflop an Rechenoperationen pro Sekunde schafft. Das sind eine Trillion Kalkulationen. Derzeit schaffen die schnellsten Großrechner mehrere Dutzend Petaflop, also Billiarden Kalkulationen.

Supercomputer werden aufgrund ihrer enormen Leistungskraft oft in der Wissenschaft oder für militärische Zwecke eingesetzt. Sie errechnen Klimamodelle, werten Daten aus der Weltraumforschung aus, simulieren Crashtests für Autobauer oder werden für geheime Militär-Forschungsprojekte genutzt. Aktuell steht der schnellste Supercomputer in China, doch die USA sind mit mehreren Rechnern bereits jetzt in den Top 10 vertretend. Deutschland liegt auf Platz 9 mit dem Juqueen-Rechner im Forschungszentrum Jülich. Er schafft 5 Petaflops.

Die USA hatten im Jahr 2013 ihre Führungsposition an das National Supercomputer-Center im südchinesischen Guangzhou verloren. Allerdings steckt im Tianhe-2 auch Technologie aus den USA, nämlich Serverprozessoren vom amerikanischen Halbleitergiganten Intel.

Neben der Rechenleistung wollen die USA auch die Datenanalyse der Superrechner verbessern, damit sie riesige Mengen an Informationen schneller auswerten können. Wie viel Geld die USA in die Initative stecken wollen, teilte das Weiße Haus nicht mit.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Multimedia & Technik