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Angebliche "Elfenkirche" muss Straße weichen

Bagger setzen Lavastein um Angebliche "Elfenkirche" muss Straße weichen

Die "Elfenkirche" ist weg. Bagger haben einen riesigen Lava-Brocken im isländischen Garðabær versetzt, um Platz für eine Straße zu schaffen. Zuvor hate es erhebliche Proteste gegeben, weil man Angst hatten, einen Treffpunkt der Elfen zu zerstören.

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Quelle: dpa-Archiv

Garðabær .  In dem Städtchen Garðabær auf Island haben Bauarbeiter einen 70 Tonnen schweren Lava-Brocken behutsam zur Seite gehievt, um Platz für eine Straße zu machen. Dass sie mit dem Koloss am Mittwoch so vorsichtig umgingen, hat einen Grund: Der Fels beherbergt nämlich nach Überzeugung einiger Isländer eine "Elfenkirche". Die Kapelle im Lavafeld sei ein Ort, zu dem Menschen und Elfen kämen, um Rat zu suchen, sagte Ragnhildur Jónsdóttir, die sich von den Naturgeistern als Sprecherin auserwählt sieht.

Ende 2013 hatte sie sich mit zwei Dutzend anderen vor die Bulldozer geworfen, um zu verhindern, dass die "Kirche" für den Bau der Straße zertrümmert wird. Die Arbeiten waren daraufhin gestoppt und an anderer Stelle weitergeführt worden.

Jetzt, wo der Stein aus dem Weg ist, kann die Straße fertigstellt werden.

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